Entwicklung & Design

Webdesign ist wie Hecke schneiden: Eine Twitter-Geschichte über lästige Kunden

(Quelle: © justinkendra - iStock.com)

Ein deutscher Webdesigner hat mit einem spannenden Tweet einen kleinen Viralerfolg gefeiert. Tom Arnold verglich professionelles Webdesign, vor allem die Absprache mit Kunden, mit dem Schneiden einer Hecke und erntete anschließend viel Beifall von seinen Kollegen.

Webdesigner schneidet seine Hecke: Twitter rastet aus

Tom Arnold ist ein erfahrener deutscher Webdesigner und Gestalter und bloggt und twittert gerne nebenher. Im Laufe dieser Woche widmete er sich ausnahmsweise mal nicht seiner Arbeit, sondern schnitt seine Hecke im Garten. Danach setzte er einen Tweet ab, in dem er beschreibt, wie einfach das Schneiden der Hecke doch sei, ganz im Gegensatz zu seiner Webdesign-Tätigkeit.


Kurz darauf fingen die ersten Follower von Arnold an, die nervigen Aspekte des Webdesigner-Daseins auch auf die Heckenschneiderei zu übertragen. Nervige Kunden, ungenaue Spezifikationen, Besserwisserei und Änderungen in letzter Sekunde sind dabei wiederkehrende Themen. Herausgekommen ist ein ganzer Haufen von wunderbar komischen Tweets, die fast jedem Kreativarbeiter mit Kundenkontakt mindestens ein Schmunzeln ins Gesicht treiben sollten.


Die besten Tweets hat Arnold inzwischen in seinem Blog übersichtlich zusammengefasst. Es treffen aber nach wie vor noch neue, lustige Tweets bei ihm ein, so dass sich auch ein Blick auf sein Twitter-Profil lohnt, wenn man noch nicht genug von dem Vergleich bekommen hat. Arnolds Kollege Jens Grochtdreis hat außerdem einige der besten Reaktionen in einem Storify-Stück zusammengefasst – ebenfalls lesenswert.

via twitter.com

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Dein t3n-Team

19 Kommentare
Werner
Werner

…genau so isses..

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Eric

Maximilian Maximus: Wir sind ein Dienstleiter im Bereich „Transporte“ und brauchen eine Homepage. Können Sie mir da bitte mal schnell ein Angebot schicken?

Agentur: Ja klar sehr gern! Erzählen Sie mir doch zuvor etwas über Ihr Unternehmen. Wer sind Ihre Kunden und welche Bedürfnisse haben Sie? Welchen besonderen Nutzen haben Ihre Kunden von Ihrer Dienstleistung oder wodurch unterscheiden Sie sich von ihrer Konkurrenz? Wie stark sind Ihre Mitbewerber im Onlinemarketing aufgestellt oder welches Budget haben Sie zur Verfügung?

Maximilian Maximus: Das kann ich Ihnen so aus dem Stehgreif nicht beantworten. Machen Sie mir doch einfach mal ein Angebot, was eine Homepage bei Ihnen grob kostet.

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Christian
Christian

Zitat eines Ex-Chefs „Mache mal für den Kunden XYZ eine Homepage. Die muss knallen!“ Ohne Worte…

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gery
gery

Woher kenne ich solche Situationen bloß? Und wenn man auch nur VERSUCHT etwas mehr Information zu bekommen dann gibts „auf die Schnauze“. Denn die blöden Fragen kann der Chef doch nicht beantworten. Wie käme er auch dazu!!

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textformer
textformer

Nitpicking: Wenn ihr schon eine ganze Storify-Geschichte einbettet, könnt ihr den Storify-Autor auch mit vollem Namen nennen. Also Jens Grochtdreis statt »Ein weiterer Kollege von Arnold«. Zumal in der Storify-Sammlung ein Text in Ich-Form steht.

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Moritz Stückler

Hallo textformer,

ich habe deine Änderung ergänzt. Danke für den Hinweis. War keine Böswilligkeit!

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Rico Weigand

Die Seite liefert auch noch ein paar gute Beispiele: http://kunden.ausderhoelle.de

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Michael
Michael

Danke, ich habe noch nie so gefeiert wie heute Nacht ;O). Das ist bis jetzt der Beste: Ich: „Wir haben Ihnen beide Varianten der Buttons geschickt: Ruhezustand und Rollover.“
Kunde: „Wir nehmen die Version Rollover.“

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Andreas
Andreas

Ein Kunde nach Fertigstellung der mehrwöchigen Online-Shop Konzeption:

„Ich habe mich gerade mit meinem Partner besprochen. Sollten in dem Shop wirklich Bestellungen reinkommen, könnten wir die gar nicht bearbeiten. Uns fehlt dazu das Personal.“

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Tom

Hi, ich hätte nie, nie, niemals erwartet, dass der Heckenseufzer so eine Verbreitung findet, freu mich aber umso mehr um jeden neuen Antort-Tweet, der eintrudelt. Mittlerweile habe an die 250stk im Blogpost versammelt und ich muss sagen, dass ich es einerseits total witzig, andererseits aber auch sehr nachdenkenswert finde, dass offenbar sooo eine Gap zwischen dem, wie wir gerne arbeiten würden und dem, wie wir anscheinend beauftragt werden klafft. Klar, vieles ist überspitzt und auf die Pointe hin formuliert, aber offenbar kann jeder da die ein oder andere Absurdität beitragen – ich habe Antworten von Unternehmern, Handwerkern, anderen „Kreativen“ — das geht wirklich querbeet. Und macht mich wirklich nachdenklich, weil unterm Strich heisst das doch, dass wir alle irgendwann mal auch der „Depp“ für jemanden anderen sind – wenn ich zb dem Malermeister, der mir den Wasserschaden an der Decke beseitigen soll skeptisch begegne, wenn er behauptet, dass ich im Winter jetzt mindestens zwei Wochen die Fenster auflassen sollte )mal so als Beispiel), dann kann man froh sein, dass der nicht twittert… :-)
Anyway, ich hatte selten so viel Spaß mit meiner Timeline wie in den letzten beiden Tagen, und ein Ende ist noch immer nicht abzusehen…

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Moritz Stückler

Stimme dir vollkommen zu. Eigentlich ein trauriges, wenn auch sehr lustiges Phänomen!

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gery
gery

Wir wollen unsere Hecke in Zukunft selbst schneiden. Jedoch müssen Sie die Hecke so konfigurieren, dass wir keinerlei Werkzeug dazu benötigen und sich alles von selbst erklärt.

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Franky
Franky

„Meine Tochter bringt die Heckenschere schonmal für Sie in den Garten, dann brauchen Sie ja nur noch schneiden. – Das kann dann ja nicht mehr viel kosten, die wichtigste Arbeit macht ja eh meine Tochter.“

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Franky
Franky

Reklamation: Kunde ruft nach 10 (!) Jahren an, „die Funktion XYZ funktioniert nicht mehr, die brauchen wir aber dringend und das hat immer funktioniert. Bitte korrigieren Sie den Fehler dringend“. – Im Code nachgeschaut, die Funktion hats nie geben …

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