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Entwicklung & Design

Webdesign-Tool: Mit Easel kollaborativ Webseiten gestalten

(Foto: Burning Red / flickr.com, Lizenz: CC-BY)

Eine vorzeigbare Website ist für Startups und Selbstständige ein Muss. Die browser-basierte Webdesing-Anwendung Easel ermöglicht es Teams, ihre Webseiten gemeinsam online zu gestalten und zu bauen. Alle wichtigen Bildbearbeitungs-Elemente sind in den Gestaltungs-Prozess integriert und spielend leicht zu verstehen.

Gleich vorneweg: Vielen Designern kommt bei der Vorstellung, mit verschiedenen Leuten kollaborativ an einer Webseite zu arbeiten, die Galle hoch. Webdesign hat schließlich mit besonderen Fähigkeiten zu tun und wenig mit der Möglichkeit, Bildelemente hin- und herzuschieben. Trotzdem haben viele Gründer am Anfang nicht das Geld, um gute Webdesigner zu bezahlen. Außerdem gibt es zahlreiche design-affine Menschen, die ihre optischen Vorstellungen leider nicht in Programmier-Code umwandeln können. Genau dafür soll Easel zum Einsatz kommen – im Unterschied zu anderen Design-Baukasten-Systemen lässt sich hier auch gemeinsam an der Umsetzung basteln.

Easel ist intuitiv bedienbar

Bei Easel können mehrere Leute in Echtzeit an der Webseiten-Gestaltung mitwirken, ohne sich Screenshots hin- und herschicken zu müssen oder zusätzliche Tools einzubinden. Alle Änderungen werden sofort synchronisiert und sind für alle sichtbar. Die Bedienung ist intuitiv verständlich: Auch Menschen mit wenig Ahnung können auf Anhieb Fonts und Größen verändern, Elemente bewegen und einfügen, Farben testen und mehr. Die zahlreichen Icons sind grundsätzlich keine Besonderheit, sehen aber nicht so verspielt aus wie allzu oft sondern haben eine klare, einheitliche Bildsprache. In einer gut gemachten Demoversion können Nutzer das Prinzip austesten.

Dank der Chrome-Erweiterung können Nutzer auch HTML- und CSS-Codes von anderen Webseiten einfügen, um die Elemente bei Easel weiter zu bearbeiten. Umgekehrt lassen sich bei Easel verwendete HTML- und CSS-Codes auch exportieren. Die drei Versionen (Starter, Complete und Premium) kosten zwischen 10 und 50 US-Dollar im Monat.

(Foto oben: Burning Red / flickr.com, Lizenz: CC-BY)

 

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9 Reaktionen
Vincent

Habs mir auch mal angeguckt, ist aber leider für ordentliche Startups nicht brauchbar, da ein komplett eigener Dient und die meisten wohl mit Photoshop arbeiten werden. Finds daher leider unbrauchbar.

Crusius

Bei der Designentwicklung vielleicht ganz brauchbar!

Philipp

@Yvonne:

auf der Startseite stehts noch falsch

Yvonne Ortmann

@Philipp: Danke, hab's geändert. Irgendwie scheint Easle in meinen Ohren gefälliger zu klingen als Easel (hat zu sehr was von "Esel")...

rubratec

Pretty good Post. Ich stolperte über einen Blog und wollte sagen, ich habe es wirklich genossen Lesen Ihre Blog-Posts. Jede Art und Weise werde ich zu Ihren Feed abonniert werden und ich hoffe, Sie bald wieder zu schreiben.IT Support Illawarra

Philipp

Nur so am Rande - er Service heißt easel NICHT easle

Ich hatte mir easel kurz angeschaut und finde die Ansätze richtig gut. Werde es mir auf jedenfall nochmals näher ansehen.

starptech

Habe jetzt mal kurz drüber geschaut und das HTML-Ergebnis wird ja vollkommend mit der "absoluten" Positionierung positioniert, dass finde ich persönlich sehr unsauber und nicht CSS konform. Man hätte es besser machen können. Aber ansonsten schöne Steuerung und Anpassung der Elemente.

Geraldine Göllner

Das klingt wirklich interessant. Es fehlt vielen Programmen bislang einfach an der Usability. Für Design-Affine steht natürlich ausser Frage, dass da Profis an's Werk sollten oder viel Zeit investiert werden muss. Nichtsdestotrotz heben nicht alle Branchen den gleichen Bedarf an Design-Lösungen und ziehen selbstständige Editierbarkeit vor.

self designer

Sowas sollte man haben um für sich selber bessere Re-Designs von Webseiten erstellen zu können. Die kann man ggf. dann sharen und sieht was am beliebtesten ist.

In meinem Browser will ich bestimmen (und nicht ein "Designer") wie Seiten auszusehen haben.
Früher mal gabs Pixeldesign in PDF. Heute ruled Epub.
Früher gabs mal Pixeldesign für IE5. Heute XML+CSS.

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