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Webspam-Report: Googles Trefferlisten werden immer besser

Google hat den Webspam-Report fürs vergangene Jahr vorgestellt. Demnach bereinigt der Suchmaschinengigant seine SERP zunehmend besser. (Bild: Shutterstock)

Die Ergebnislisten der Google-Suche werden immer besser und weniger fehleranfällig. Insbesondere bei Ergebnissen mit Webspam filtert der Suchmaschinengigant inzwischen weitgehend treffsicher.

Weniger als ein Prozent der Google-Suchergebnisse sollen laut Google Spam-Ergebnisse sein. Das hat das Suchmaschinenunternehmen im Rahmen seines neuen Webspam-Reports bekannt gegeben. Gleichzeitig habe man es in den letzten Jahren geschafft, die Zahl der Spam-Ergebnisse zu halbieren. Möglich gemacht habe man dies mithilfe von Algorithmen in Kombination mit menschlichen Spam-Suchern, deren Aktionen dann auf Basis von Machine Learning skaliert werden konnten.

Unter dem Begriff Spam fasst Google dabei alles zusammen, was den Webmaster-Guidelines entgegen läuft oder widerspricht. Dabei, erklärt Google, handele es sich um eine Art Katz-und-Maus-Spiel: Immer wenn Google entsprechende Lücken schließe, würden die Spammer sich auf neue Strategien besinnen.

Webspam: Gehackte Seiten können andere Nutzer ausspionieren

Verringert hat sich auch die Zahl gehackter Seiten, die in den Suchergebnissen auftauchen. Aufgrund entsprechender Muster ist es dem Suchmaschinenanbieter inzwischen möglich, 80 Prozent weniger solcher Suchergebnisse darzustellen. Geholfen haben Google dabei Meldungen von Anwendern – immerhin 90.000 davon wurden im vergangenen Jahr ausgewertet. Der Kampf gegen gehackte Seiten ist vor allem deshalb wichtig, weil diese angegriffenen Seiten wiederum Schadcode verbreiten können. „Gehackte Websites sind eine ernste Bedrohung für die Benutzer, da Hacker die vollständige Kontrolle über eine Website übernehmen, Homepages verunstalten, relevante Inhalte löschen oder Malware und schädlichen Code einfügen können. Sie können auch Tastenanschläge aufzeichnen und Anmeldeinformationen für Online-Banking oder Finanztransaktionen stehlen“, fasst Google die Gefahren zusammen.

Als besondere Herausforderung erweisen sich dabei Content-Management-Systeme wie Joomla oder WordPress, denen ihre Popularität und ihre weite Verbreitung zum Verhängnis wird. Google ist hier sehr gut mit den Programmierer-Communities vernetzt. Außerdem arbeite man eng mit Webmastern zusammen und habe im vergangenen Jahr über die Suchkonsole 45 Millionen Nachrichten an registrierte Website-Besitzer verschickt, in denen sie über Probleme informiert wurden, die im Zusammenhang mit ihren Websites identifiziert wurden.

Der Report trägt übrigens (unüblicherweise) die Jahreszahl 2017, obwohl er erst jetzt veröffentlicht wurde – laut Google, weil er sich auf das Auswertungsjahr 2017 bezieht.

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