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WebUSB: Googler entwickeln API, mit der Geräte direkt mit dem Web verbunden werden können

(Foto: Shutterstock)

Zwei Google-Mitarbeiter haben mit WebUSB den Entwurf einer API vorgelegt, mit der sich USB-Geräte mit dem Web verbinden lassen. Wir erklären euch, wie das funktionieren soll.

WebUSB: API verbindet eure Peripheriegeräte mit dem Web

Geht es nach den beiden Google-Mitarbeitern Reilly Grant und Ken Rockot, könnten unsere USB-Geräte bald durch eine API mit dem Web verbunden sein. Das soll mehrere Vorteile haben: Zum einen müssen Nutzer und Hardware-Hersteller nicht warten, bis eine neue Hardware-Kategorie so verbreitet ist, dass Browser-Hersteller standardmäßig diese Geräteart unterstützen, zum anderen soll die WebUSB getaufte API aber auch Plug & Play auf ein ganz neues Level heben.

Hersteller könnten auf Basis der API JavaScript-SDKs für ihre Geräte entwickeln, mit denen sie auf jeder Plattform genutzt werden könnten. Als Beispiel nennen die Macher die Möglichkeit, 3D-Objekte von Websites wie Thingiverse direkt über jeden 3D-Drucker auszudrucken, sofern der der Hersteller die WebUSB-API unterstützt.

Die WebUSB-API soll USB-Geräte mit dem Web verbinden. (Foto: Shutterstock)
Die WebUSB-API soll USB-Geräte mit dem Web verbinden. (Foto: Shutterstock)

WebUSB: Wie sieht es mit der Sicherheit aus?

Auch über die Sicherheit haben sich Grant und Rockot Gedanken gemacht. Zum einen soll der Nutzer festlegen können, welche Websites auf welche Hardware zugreifen können. Außerdem soll der Browser jeweils nachfragen, bevor er einer Website mitteilt, über welche USB-Hardware er verfügt.

Ob WebUSB überhaupt umgesetzt wird, bleibt allerdings abzuwarten. Derzeit handelt es sich nur um einen inoffiziellen Entwurf ohne Unterstützung des World Wide Web Consortiums (W3C). Ihr könnt den Entwurf aber schon jetzt einsehen. Außerdem könnt ihr über die GitHub-Seite der WebUSB-API auch Verbesserungsvorschläge einreichen.

Ebenfalls spannend für Web-Entwickler ist der Artikel „7 Tipps für schnellere Websites: So lässt sich die Wartezeit reduzieren“ aus dem t3n Magazin Nr. 41.

via thenextweb.com

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2 Reaktionen
mo_Mo

Hello!

Auch nach mehrmaligem Lesen erschließt sich mir der geplante Prozess/Ablauf nicht oder nicht richtig.
Ich bitte daher um kurze Einschätzung, ob ich richtig liege.

1. Ziel

USB-Geräte können sich mit Web-Server verbinden und dort die notwendigen Treiber laden, um Funktionsfähigkeit (Drucken v. 3D-Modellen) zu ermöglichen.

2. "Hersteller könnten auf Basis der API JavaScript-SDKs für ihre Geräte entwickeln, mit denen sie auf jeder Plattform genutzt werden könnten."

Variante a)
Die API soll Geräteherstellen die Möglichkeit geben, Treiber zu entwickeln, die das noch unbekannte USB-Gerät von einem Web-Server beziehen kann um im Anschluss über die Treiber direkt mit dem Browser kommunizieren zu können.

Variante b)
Die API soll Geräteherstellen die Möglichkeit geben, Treiber zu entwickeln, die in den jeweiligen Browser integriert werden und dem USB-Gerät ermöglichen, weitere notwendige Treiber von dafürm vorgesehenen Web-Servern zu beziehen.

Bitte klärt mich auf :D

Antworten
Future-Fähigkeit...

Die Idee stammte vor vielen Jahren von hier. Wie üblich wurde man gemobbed.

USB war am Anfang super: Flugsimulator-Cockpits mit 500 Schaltern können einfach per USB-HID-Human-Interface-Definition problemfrei an Android-OTG, Linux, RasPi, FritzBox oder natürlich Windows TREIBERFREI mit den OS-Standart-Treibern 100% Feature-Fähig OHNE Einschränkungen wie bei den bösen proprietären BLOB-Treibern benutzt werden. Auch bei Bluetooth dank Profilen können die Geräte von AmigaOS über Beos MacOs Linux Plan9 OS/9 QNX ... bis Xerox-OS und natürlich z/OS-400 EINHEITLICH angesprochen und zu 100% genutzt werden.
Wie man an den ct'-FAQs sieht hingegen müssen in Firmen für Zillionen jedes Jahr Drucker und Scanner weggeworfen werden. Weil die USB_Foundation bis heute keine Standards dafür festgelegt hat welche alle steuerlich Abschreibbaren Geräte erfüllen müssten um nie wieder wegen Treiber-Hölle nicht mehr nutzbar zu sein und ehrliche Steuerzahler-Firmen tausende zu kosten.

Bei Druckern ist es evtl nicht so einfach aber aus Einfachheit schiebt man ja D3X oder wie das heisst rein weshalb WebUSB evtl nur für 3D-Drucker funktionieren wird oder natürlich wie bei Google Tradition schon wie Base, Froogle, Orkut,... usw. einfach mal so beendet wird oder wie NEST jahrelang stagniert damit das Volk weiter 10 Jahre auf die Disruption warten muss.

Aber alle bildgebenden Geräte müsste schon seit über 10 Jahren von USB auslesbar sein. Die Fritzbox oder Raspi müssen überhaupt kein h.266 oder Jpeg-9876 können sondern einfach die Daten entgegen-nehmen und abspeichern oder bei DropBox hochladen wie der Paketbote die Pakete ja auch nicht öffnen braucht. Sowas wäre TRIVIAL per einheits-treiber unter jedem Betriebssystem möglich. die USB_Foundation ist das wohl nicht so wichtig und findet proprietäre Windows-Only-Treiber wohl besser damit man funktionierende Geräte ständig neu kaufen muss.

- Scanner natürlich
- Fax-Geräte. Die Fritzbox muss das Fax nicht interpretieren können sondern einfach abspeichern und ggf. dem AirPrint-Drucker reinschieben.
- Foto-Kameras
- Überwachungs-Kameras in Betrieben
- Produktions-Kameras wo jedes robo-paketierte Paket und Produkt natürlich fotografiert und dem Kunden gemailt wird. Gleiches für Rücksendungen was Aussage gegen Aussage vereinfachen dürfte...
- Video-Kameras. Die Fritzbox muss den Codec nicht können sondern nur das Tablett wo man sieht ob die Scharfeinstellung funktioniert bzw. man die Helligkeit nachjustiert oder man nur Teile vom Bild übertragen haben will. Solche einheitliche Ansteuerungen sind TRIVIAL.
- DVB-T/T2/S/S1/...-Sticks usw. Die Fritzbox muss den Codec nicht können sondern nur ARD (bzw. die Frequenzen und PID usw) am USB-Stick einstellen und die Nachrichten auf USB abspeichern oder bei Dropbox um sie im Ausland gucken zu können.
- Kameras an der Türklingel und man sieht am Phone oder was so in der Gegen rumliegt wer an der Tür steht. Der Router muss wie üblich nicht mal wissen wie der Codec ist sondern nur das Bild aufs Tablett weiterleiten.

Alles über alles wäre auch mal sinnvoll: Bluetooth/WiFi/USB/Ethernet... transportieren die entsprechenden Datenströme und konvertieren sie auf der Gegenseite wieder um sie unauffällig pluggen zu können ohne das der Proprietäre Win2k-Server es mitbekommt und extrateure Nachrüstkosten produziert. Ohne teure Abmahnungen und Softwarepatente gäbs das längst von hier. RasPis faken dann am PC im Büro die USB-Geräte welche auf der anderen Seite der Welt oder im Keller oder Dachboden herumstehen und per WiFi, Ethernet o.ä. transportiert werden... Bluetooth_Geräte im Keller beamen die Temperatur, Feuchtigkeit usw. und das Mastergerät leitet es per Wifi an die Fire-TV-Box wo es wieder in Bluetooth konvertiert wird. Für Audio-Klinkenstecker macht man sowas schon ewig. Audio-> Bluetooth bzw. Bluetooth-Handy->Bluetooth-Lautsprecher oder Bluetooth->Adapter->Hifi-Anlage. Kostet halt 200 Euro pro Gerät aber geht auch billiger wie 20-Euro-Bluetooth-Geräte täglich mit Freisprecheinrichtung beweisen.

Der Nutzen wäre unermesslich. Ist wohl nicht so wichtig...
Amazon sollte Anti-USB-Einheitstreiber-Produkte vom Finanzamt für Firmen verbieten lassen und Google und Amazon und Ebay massiv von sowas abraten und natürlich doppelte Abschreibungs-Fristen fordern damit solche Produkte durch Firmware-Upgrades die neuen USB-Einheits-Treiber für Linux Android Windows MacOS usw. beherrschen würden. Wer die Abgasnormen nicht erfüllt fliegt auch aus dem Angebot. So easy ist das Leben. Das aber immer noch NEUE Android-4 !!!!!!!!!!! Geräte bei Amazon zu finden sind, interessiert bisher keinen.
Auch Fernseher die kein T2 können sollten nicht mehr verkauft werden. Damals 2006 wusste jeder das man Geräte ohne HDready-Logo nicht mehr kaufen sollte denn jeder TV-Sender und jede Zeitung berichteten es.

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