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Gadgets & Lifestyle

Auf die Plätze, fertig, Snooooze: Dieser Wecker kocht dir Kaffee, sobald du die Snooze-Taste drückst

(Foto: Josh Renouf Design)

Wecker haben eigenartige Angewohnheiten: Sie machen Lärm, wenn man schlafen will und zeigen Uhrzeiten an, die gefühlt gar nicht stimmen können. Das Liebenswürdige geht den meisten Weckern völlig ab. Ein Designer will das mit einem besonderen Gerät jetzt ändern – mit einer ausgesprochen guten Taktik soll er das Herz seiner Besitzer erobern. 

wecker
Die meisten Wecker machen das Aufstehen nicht gerade leichter. (Foto: Shutterstock)

Ich frage mich jeden Morgen, was mit meinem Wecker nicht stimmt, warum er es selbst dann nicht versteht, wenn ich versuche, ihn mit einem beherzten Schlag ins Delirium zu ballern. Aber nein, er legt 15 Minuten später wieder los mit seinem schrillen Geschrei.

Zugegeben, ich bin nicht ganz unschuldig. Immerhin habe ich ihn so „programmiert“. Er muss das tun, das ist seine Bestimmung. Nun gibt es ja eine ganze Menge Ansätze, die versuchen, dem Wecker ein etwas besseres Image zu verpassen: durch durch Kaffegeruch – ohne dann tatsächlich Kaffee im Angebot zu haben (eine der unmenschlichsten Erfindungen in der Geschichte der smarten Gadgets!).

Ein Wecker, der der seine Arbeit versteht

Ein schlauer Designer – sein Name ist Joshua Renouf und er weiß offenbar, worauf es im Leben ankommt – hat  jetzt aber einen Wecker designt, der es einfach drauf hat: The Bariseur. Er weckt zwar auch mit Musik, allerdings unterscheidet sich seine Reaktion auf das Drücken des Snooze-Buttons erheblich von der eines normalen Weckers. Er legt sich nicht auf die faule Haut und lauert darauf, dass er dich gleich wieder wachpeitschen kann, nein: Er kocht ganz einfach Kaffee! Frischen Kaffee! Direkt an deinem Bett! Ist man kein Kaffeefan, ist dieser Wecker natürlich überhaupt nichts, aber wenn man Kaffee so gern hat wie ich, ist dieser Wecker alles.

Erst die Belohnung, dann die Arbeit. So herum ist das Motto eh viel schöner. (Foto: Josh Renouf Design)

Und so soll das gute Stück funktionieren: Geht der Alarm los, wird das integrierte Induktionskochfeld angeschaltet und erhitzt die Metallkugeln im Innern eines Glasbehälters, sodass das heiße Wasser durch ein Röhrchen gepresst wird und über einen Ausguss in den Filter mit dem Kaffeepulver strömen kann. Und fertig ist der frisch gebrühte, gut riechende Kaffee. Leider gibt es zwei fette Wermutstropfen: Zum einen steckt der Bariseur noch in der Entwicklungsphase (Momentan kann man nur ein Formular auf der Seite des Designers ausfüllen, um auf dem Laufenden zu bleiben) und zum anderen soll das Gadget einen stolzen Preis bekommen: 200 bis 250 britische Pfund (etwa 270 bis 340 Euro). Da muss dann schon wirklich guter Kaffee rauskommen.

Ein Wecker, der Kaffe kocht (Foto: Josh Renouf Design)

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3 Reaktionen
janaleehm

Ist eine nette Idee! Dennoch ist es kein Vergleich zu hochwertigen Kaffeevollautomaten (vgl. http://www.bosch-home.com/de/produkte/kaffeemaschinen/kaffeevollautomaten.html ). Aber wie sieht es aus mit dem Rühren von Zucker, Milch und anderen Stoffen. Beim Aufwachen kann ich mir nicht vorstellen, bei halboffenen Augen nach der heißen Tasse zu greifen, ohne dass das Bett verschmutzt wird!

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Teure Geräte

USB-WiFiAdapter für beispielsweise RasPi kosten 13 euro. Tja. Schade das teurere Geräte sowas nicht längst schon eingebaut haben. Bluetooth ist mangels Repeatern leider viel zu kurz mit 10 Metern und die meisten Router bisher ja selten Bluetooth und HomeControl wie ZigBee usw...
Ausnahme: Google: https://t3n.de/news/onhub-google-router-632291/

Im Prinzip müsste man nur alle Tasten per microWebServer zugänglich machen und natürlich API-Batchbetrieb ermöglichen und nicht nur ein HTML mit dem Bild des Gerätes und der Tasten wo man virtuell drauftippt.
Denn Batch is Better und APIs haben Facebook groß gemacht.

Wenn Ihr schon auf der IFA seid, könntet Ihr die Hersteller auch fragen was so geplant ist wenn jeder eine iWatch oder Handy hat und im Prinzip den Kaffee-Maschinen oder Toaster-Fertig-Message als Notification kriegen könnte.

Schade das es keine Starter-Projekte gibt, um bei Strombedarfs-Verringerung per WiFi (zigbee usw. sind ja kaum verfügbar und bluetooth wie schon geschrieben zu kurz) Bescheid geben. Wer ein USB-Volt/Ampere-Messer für 2Euro ans Handy hängt erkennt an 0.05A das das Handy nicht mehr lädt weil es sonst 0.53A oder 0.89 A zieht.
Für Wasch/Spülmaschine oder im Stromverteiler (diese Runden Plastikdeckel in der Wand) "Gerät im Keller ist an. 6 Ampere im Schnitt der letzten 30 Sekunden" wäre das eine nette Info-Quelle. Da Stromzähler mit großem Display und mehreren Tasten 10 Euro beim Discounter kosten, sollten 10-15 Euro realistische Preise sein.
Sowas könnte ein Produkt werden wie die SMS, Twitter oder aktuell die Schrittzähler: Unscheinbar, günstig und beliebt weil wirksam. Ohne das man teuer alle Geräte neu kaufen und auf inkompatible Standards setzen muss.

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Stanley

Hmmmmm... Ein schöner Kaffee, frisch aufgebrüht mit Pulver, dass die ganze Nacht an der Luft stand. Das klingt sehr lecker... nicht ;)

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