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Weggang von AWS: Dropbox spart 75 Millionen Dollar in zwei Jahren

Dropbox. (Bild: NIRUT RUPKHAM / Shutterstock.com)

Nach dem Weggang von Amazons Clouddienst AWS hat Dropbox knapp 75 Millionen US-Dollar in rund zwei Jahren gespart. Das dürfte dem bevorstehenden Börsengang weiteren Auftrieb geben.

Im Jahr 2015 hatte der Cloudspeicher-Anbieter Dropbox den Amazon Web Services den Rücken zugewandt – mit enormem finanziellen Erfolg. Denn in den Jahren 2016 und 2017 konnte Dropbox durch den Aufbau einer eigenen Infrastruktur und entsprechender Software insgesamt 74,6 Millionen Dollar einsparen, wie Geekwire berichtet.

Dropbox: Weggang von AWS hat sich gelohnt

Allein im ersten Jahr nach dem Weggang von AWS sparte Dropbox 92,5 Millionen Dollar ein, dem gegenüber standen aber Kosten in der Höhe von 53 Millionen Dollar für den Betrieb der eigenen Datenzentren. Dem Abschluss der sogenannten Infrastruktur-Optimierung ging laut dem Unternehmen ein jahrelanger Prozess voraus. Noch heute laufen etwas weniger als zehn Prozent der Dropbox-Aktivitäten im Speichergeschäft über AWS – vor allem in Europa, wo Dropbox selbst kein eigenes Rechenzentrum betreibt.

Dropbox zieht bei AWS aus – und spart 75 Millionen Dollar. (Foto: dennizn / Shutterstock)

Die Informationen über die Einsparungen durch das AWS-Aus entstammen einer Mitteilung an die US-Börsenaufsicht SEC. In dem sogenannten S1-Schreiben beantragte Dropbox die Börsenzulassung. Der IPO, über den schon seit langem spekuliert wird, dürfte damit in den nächsten Monaten über die Bühne gehen. Dropbox wird laut Plan mit dem Tickersymbol „DBX“ an der Technologiebörse Nasdaq reüssieren. Der Filehoster rechnet mit Einnahmen von bis zu 500 Millionen Dollar.

Das Geld dürfte Dropbox gerade recht kommen, denn das Unternehmen kämpft mit hohen Verlusten. Nach 345 Millionen Dollar Miesen im Jahr 2015 fielen 2016 rund 210 und im vergangenen Jahr immerhin noch 111 Millionen Dollar an Verlusten an. Der Umsatz konnte dagegen 2017 um 31 Prozent auf 1,1 Milliarden Dollar gesteigert werden. Dropbox hat weltweit gut 500 Millionen Nutzer, darunter elf Millionen zahlende Kunden.

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