Du hast deinen AdBlocker an?

Es wäre ein Traum, wenn du ihn für t3n.de deaktivierst. Wir zeigen dir gerne, wie das geht. Und natürlich erklären wir dir auch, warum uns das so wichtig ist. Digitales High-five, deine t3n-Redaktion

News

Weltgrößter Fintech-Fonds: 500 Millionen Dollar Invest geplant

Fintech-Investoren: Die Führungsriege des Corviglia Capital Fund. (Foto: Corviglia Capital Fund)

Einer neuer Startup-Fonds will 500 Millionen US-Dollar in Fintech-Unternehmen investieren. Es ist nicht der einzige neue Fonds, der plant, viel Geld in den Bereich der Finanztechnologie zu stecken.

Der in Luxemburg gegründete Corviglia Capital Fund strebt ein Investitionsziel von 500 Millionen Dollar an. Damit wäre er nach eigenen Angaben der weltweit größte Fintech-Fonds. Der Fonds plant Niederlassungen in Berlin und London. In den ersten drei Jahren sollen 250 Millionen Dollar in Spätphasen-Startups aus der Fintech-Branche investiert werden. Die Summe soll bereits durch Investoren gedeckt sein. Die geplanten Einzelinvestments werden sich nach Unternehmensangaben im Bereich von zehn bis 50 Millionen Dollar bewegen.

Corviglia Capital Fund ist nicht der einzige neue Fintech-Fonds. Alcazar Capital Limited aus Dubai will gemeinsam mit Inqvest Partners einen globalen Fintech-Fonds mit einem Volumen von 100 Millionen Dollar auflegen. Darüber hinaus will auch der 1986 gegründete Axa Framlington Financial Fund ein Stück vom Kuchen abhaben und nennt sich ab dem 20. November 2018 Axa Framlington Fintech Fund. Der Fonds verwaltet 55 Millionen britische Pfund. Trotz der Namensänderung soll zumindest ein Teil der Investitionen nach wie vor auch an traditionelle Finanzdienstleister gehen.

Fintech: Markt für Finanztechnologie boomt

Laut einer Untersuchung der Deutschen Bank gab es 2017 erstmals 700 Fintech-Startups in Deutschland. Das entspricht einem jährlichen Wachstum von 33 Prozent seit 2008. Europaweit konnten die Neueinsteiger aus dem Finanztechnologiesektor laut dem Beratungsunternehmen Accenture bereits sieben Prozent der gesamten Bankenumsätze für sich beanspruchen. In den USA beträgt der Anteil lediglich 3,5 Prozent. Den traditionellen Kredithäusern ist diese Entwicklung allerdings bewusst. Nach Angaben der Deutschen Bank sind 90 Prozent der bundesdeutschen Kreditinstitute bereits Kooperationen mit Fintech-Startups eingegangen oder planen zumindest eine solche Zusammenarbeit.

Ebenfalls interessant:

Bitte beachte unsere Community-Richtlinien

Schreib den ersten Kommentar!

Melde dich mit deinem t3n Account an oder fülle die unteren Felder aus.