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Werbefails 2019: Das waren die größten Marketingpannen

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2. Teslas bruchsicheres Glas bricht Versprechen

Als Elon Musk im November mit dem Cybertruck das neueste Fahrzeug aus dem Hause Tesla vorstellte, war nicht nur das an Achtziger-Jahre-Science-Fiction angelehnte Design Gesprächsthema. Vor allem die Demonstration des bruchsicheren Glases geriet in den Fokus. „Du willst einen Truck, der wirklich tough ist“, rührte Elon Musk die Werbetrommel und ließ einen Designer die Scheiben des Cybertrucks bearbeiten – erst mit einem Vorschlaghammer, dann mit einer dagegen geworfenen Eisenkugel. Letztere ließ die Scheibe zersplittern. „Oh my f*cking God“, rief Musk. Doch nicht so bruchsicher. Der Marketingfail blieb nicht ohne Folgen: Die Tesla-Aktie verlor in den folgenden Tagen sechs Prozent an Wert. Allein Musks Firmenanteile waren nun 770 Millionen Dollar weniger wert. Und das trotz Musks abschließender Versicherung: „Wir bekommen das in den Griff.“

3. Burger King: Bilderklau rächt sich

Art Director Pablo Rochat war ziemlich sauer: Der erfolgreiche Künstler, der schon für Facebook, Nike und Apple gearbeitet hatte, sah sich von Burger King hintergangen. Angeblich soll die Fast-Food-Kette ungefragt und ohne seine Genehmigung Rochats Arbeiten für eine Instagram-Kampagne verwendet haben. Anstatt vor Gericht zu ziehen, rächte sich Rochat im Juni mit den Mitteln des Bildernetzwerks: Er taggte Burger King auf sechs Bilderpostings, die zusammen in der Kachelansicht den Anblick eines grob gezeichneten männlichen Glieds boten. Wer auf der Instagramseite von Burger King auf den Getaggt-Tab ging, bekam diese Botschaft des Art Directors zu sehen. „Don’t fuck with me!“ schrieb Rochat dazu. Seine bildstarke Vergeltung bekam viel Aufmerksamkeit: 36.000 mal gefiel sein Posting zur Aktion.

Dickpic als Rache: Pablo Rochart kapert Burger Kings Instagram-Auftritt.

Rache ist Dickpic: Pablo Rochart kapert Burger Kings Instagram-Auftritt. (Screenshot: Instagram)

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