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Werber schließen sich zur Ad-Fraud-Koalition zusammen

Adjust verkündet Erweiterung der Koalition gegen Ad Fraud mit einer gemeinsamen vertraglichen Grundlage. (Bild: Adjust)

Adjust gibt die Erweiterung der Ad-Fraud-Initiative bekannt: Eine gemeinsame vertragliche Grundlage regelt feste Verantwortung und gemeinsame Standards zur Erkennung und Vorbeugung von Fraud.

Bereits im November 2016 schlossen sich Adjust und zwölf weitere Partner zu einer Initiative gegen Ad-Fraud zusammen. Heute schließen sich die Mitglieder auf einer festen, vertraglichen Grundlage zusammen, die den Umgang, die Vorbeugung und die Bekämpung von Ad-Fraud festschreibt. Diese Koalition gegen Ad-Fraud (Coalition Against Ad Fraud - CAAF) ist der erste Zusammenschluss von Ad-Tech-Unternehmen aus aller Welt zur Bekämpfung von Anzeigenbetrug im Internet. Zu den Mitgliedern gehören Adaction, AdColony, Applift, Aarki, Dynalyst, Fyber, I-mobile, Inmobi, Ironsource, Jampp, Nend, Remerge, Vungle und Youappi. Durch die gemeinsame, engere Zusammenarbeit soll der Kampf gegen Betrug in der mobilen Werbebranche effektiver werden.

Hintergrund: Was ist Ad-Fraud?

Unter Ad-Fraud (Anzeigenbetrug) versteht man das manuelle oder automatische Vortäuschen von falsch oder nicht erbrachter Werbeleistung. Dazu gehört unter anderem Klickbetrug, bei dem durch Klickfarmen oder Bots Traffic auf ein Werbemittel erzeugt wird, der aber keinen nutzwertigen Erfolg mit sich bringt. Werbetreibende zahlen also für Klicks, ohne dafür eine sinnvolle Gegenleistung zu erhalten. Aber auch Ad-Stacking, das stapeln von Anzeigen, ist eine Form des Ad-Fraud. Dabei werden für eine Platzierung mehrere Anzeigen verkauft und dann quasi übereinander gestapelt, sodass sich mehr Werbemittel pro Seite unterbringen lassen.

Laut der Cyber-Security-Firma White Ops kostete Ad-Fraud die Werbetreibenden allein im Jahr 2016 ganze 7,2 Millionen US-Dollar.

Internationale Initiative gegen Ad-Fraud

Die neu geschaffene vertragliche Grundlage ist für alle Mitglieder der CAAF verbindlich, um gemeinsame gegen Ad-Fraud vorzugehen. Dabei definieren die Leitlinien klar, was einen Leistungsbetrug darstellt. Zudem verpflichten sich alle Mitglieder die Latenzrichtlinien (Richtlinien für Übertragungszeiten) einzuhalten. Die Leitlinien regeln zudem die Verantwortlichkeiten im Umgang mit Fraud. So werden die Attribution-Anbieter, die Fraud erkennen und abweisen, und die Werbenetzwerke in die Verantwortung genommen. Durch eine enge Zusammenarbeit soll Fraud schnell aufgespürt werden, sodass Werbetreibende nicht für Anzeigenbetrug zahlen müssen und betrügerische Publisher aus dem System entfernt werden können.

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