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Software & Infrastruktur

Western Digital übernimmt SanDisk für 19 Milliarden US-Dollar

(Bild: Western Digital/SanDisk)

Die nächste große Übernahme im Tech-Business steht an: Der Festplattengigant Western Digital (WD) hat angekündigt, den Flash-Speicherspezialisten SanDisk für 19 Milliarden US-Dollar übernehmen zu wollen.

Western Digital und SanDisk sind bald eins

Western Digital beabsichtigt mit der Akquisition zum größten Hersteller von Datenspeichern verschiedenster Couleur zu werden und sein Standing –insbesondere im SSD-Sektor – weiter auszubauen. Darüber hinaus würden die Produktlinien der beiden Unternehmen sich ideal ergänzen: Western Digital ist in erster Linie Spezialist im Bereich der HDD-, SSD- und Cloudspeicher, während SanDisk verstärkt im Flashspeicher-Segment wie beispielsweise SD-Karten, aber auch SSDs verortet ist. Mit dem Zusammenschluss stehe WD außerdem im Bereich der Forschung und Entwicklung sowie bei Patenten (15.000 Patente weltweit) auf stabilerem Fundament, was im Lichte dauernder Patenklage immer wichtiger werde, so Western Digital.

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Mit SanDisk übernimmt Western Digital einen Spezialisten in Sachen microSD-Karten (Bild: SanDisk)

Nach der erfolgreichen Übernahme SanDisks durch WD wird das langjährige Joint Venture zwischen SanDisk und Toshiba bestehen bleiben. Passend zur Übernahmeankündigung verkündeten Toshiba und SanDisk den Start der Ausrüstung der New Fab 2 Yokkaichi Operations. An diesem Standort sollen die ersten 256 Gigabit BiCS FLASH 3D-NAND-Speicher produziert werden.

Western Digital: SanDisk-Übernahme muss von Investoren abgesegnet werden

Die Übernahme muss zwar noch von den Aktieninhabern abgesegnet werden, sobald dies erfolgt ist, der Deal in trockenen Tüchern. Angesichts dessen, dass beide Unternehmen in der letzten Zeit weniger positive Zahlen geliefert haben, könnten sie sich im Zusammenschluss womöglich wieder zu einer neuen Größe entwickeln.

Zwar ist die Übernahmesumme nicht so hoch wie die 67 Milliarden US-Dollar (59 Milliarden Euro), die Dell in EMC investiert hat, allerdings kommen die 19 Milliarden US-Dollar an den Facebook-WhatsApp-Deal heran. Damit muss Facebook sich den vierten Platz im Ranking der zehn größten Tech-Deals mit Western Digital teilen. Die Kaufsumme setzt sich aus einem Mix von Barvermögen, Fremdfinanzierung und Western-Digital-Aktien zusammen.

via techcrunch.com

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Eine Reaktion
Geldautomaten

Eine europäische Geldautomatenfirma soll evtl auch von der demokratiefördernden Diebold-US-Firma aufgekauft werden.
Jede Geldabhebungs-Foto landet dann bei der NSA aber Alimente-Flüchtlinge, Leute die per Haftbefehl gesucht werden, Kriegsverbrecher usw. werden nicht per Gesichtserkennung automatisch eingefangen.
Neulich in einer TV-Serie: "Jeder 15-Jährige mit einem Handy kann eine Gesichtserkennung laufen lassen während die Behörde mit Milliarden aus Steuer-Einnahmen das nicht hinbekommt.".

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