Du hast deinen AdBlocker an?

Es wäre ein Traum, wenn du ihn für t3n.de deaktivierst. Wir zeigen dir gerne, wie das geht. Und natürlich erklären wir dir auch, warum uns das so wichtig ist. Digitales High-five, deine t3n-Redaktion

News

Wettbewerbsbehinderung: Bundeskartellamt will Amazon untersuchen

Bundeskartellamt-Präsident Andreas Mundt. (Foto: Bundeskartellamt)

Behindert Amazon andere Händler auf der eigenen E-Commerce-Plattform? Dieser Frage will das Bundeskartellamt jetzt nachgehen. Wie genau die Prüfung aussehen soll, steht aber noch nicht fest.

Bei Facebook moniert das Bundeskartellamt dessen Datensammelwut. Seit 2016 läuft ein Verwaltungsverfahren gegen den US-Social-Network-Riesen – mit bisher unklarem Ausgang. Jetzt könnte auch Amazon Ungemach drohen. Bundeskartellamt-Präsident Andreas Mundt hat gegenüber der Frankfurter Allgemeinen Zeitung angekündigt, dass seine Behörde eine Untersuchung einleiten werde. Mit dieser solle geklärt werden, ob Amazon auf seiner Plattform andere Händler benachteiligt.

Amazon: „Gewisses Potenzial für eine Wettbewerbsbehinderung“

Bei einer Hybridplattform wie der von Amazon bestehe immer auch ein gewisses Potenzial für eine Wettbewerbsbehinderung anderer Händler, erklärte Mundt. Entsprechende Beschwerden lägen dem Bundeskartellamt vor, heißt es in dem FAZ-Interview. Die Besonderheit bei Amazon: Der E-Commerce-Riese tritt nicht nur gegenüber den Endkunden selbst als Händler auf, sondern betreibt auch eine „bedeutsame elektronische Plattform für dritte Einzelhändler“, wie Mundt der FAZ sagte.

Wie genau die Prüfung des Onlinehändlers ausschauen wird, steht noch nicht fest, wie die Futurezone berichtet. Klar ist bisher nur, dass die Behörde besonders an einem genaueren Einblick auf den Umgang Amazons mit den anderen Händlern interessiert ist. Möglich sei, dass bestimmte Aspekte der E-Commerce-Plattformen im Rahmen eines Verfahrens beleuchtet würden, so Mundt.

In dem seit zwei Jahren laufenden Verfahren gegen Facebook ist dem Behördenchef zufolge noch keine Entscheidung gefallen. Der US-Konzern habe Nachbesserungen vorgenommen und eine neue Löschfunktionalität eingeführt, so Mundt. Jetzt soll es erst einmal neue Gespräche geben. Das Bundeskartellamt prüft, ob Facebook durch seine Datensammelei seine Marktmacht missbraucht. Trotz der neuen Gespräche will Mundt eigenen Angaben nach noch in diesem Jahr Ergebnisse vorlegen.

Mehr zum Thema:

Finde einen Job, den du liebst

Bitte beachte unsere Community-Richtlinien

Eine Reaktion
Maria-Juliana Hofer

Verständlich daß im wohlstandsverblödeten Gutmenschen-Europa niemand mehr investieren will. Scheinbar besteht dieses ja nur noch aus Berufspolitikern, Therapeuten und Geistes"wissenschaftlern" (+ natürlich all die "Fachkräfte" aus Afrika).

Wenn man so sieht welche "Bildung" die Berufspolitiker hier haben, ist es verständlich dass sie sich als Schaumschläger hervortun statt echte Innovation zu fördern. Aber die Fachkräfte werden es dann schon richten, gell?

Dagegen macht Trump so ziemlich alles richtig, was man richtig machen kann. Definitiv verabschieden vom alten Kontinent wird man sich können, wenn die Trump in seiner zweiten Amtszeit die Steuern noch einmal kräftig senken wird.

Ich bin gespannt, wie die Gutmenschen dieses Kontinentes mit jener kognitiven Dissonanz umgehen werden. Zu blöd aber auch, dass gerade mal wieder der Falsche die “richtigen” Ziele verfolgt.

Antworten

Melde dich mit deinem t3n Account an oder fülle die unteren Felder aus.