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Wework: Börsengang auf Ende 2019 verschoben

(Foto: Wework)

Büroraum-Anbieter Wework hat seinen geplanten Börsengang erst einmal verschoben. Der IPO soll aber noch in diesem Jahr über die Bühne gehen. Und ein Signal an die Investoren gab es auch.

Das schwindende Vertrauen potenzieller Anleger und der zunehmende Druck von Großinvestor Softbank haben Wework offenbar bewogen, den geplanten Börsengang zu verschieben, wie Bloomberg berichtet. Eigentlich sollte die Roadshow, bei der um mögliche Investoren geworben werden sollte, in dieser Woche starten. Der IPO soll jetzt frühestens im Oktober über die Bühne gehen, der Börsengang aber mindestens Ende dieses Jahres abgeschlossen sein.

Wework will Anleger-Vertrauen zurückgewinnen

Die Verschiebung soll Wework mehr Zeit geben, das offenbar geschwundene Interesse von potenziellen Anlegern an den Aktien des Büroraum-Anbieters zurückzugewinnen. Zuletzt hatte es geheißen, dass die einst auf 47 Milliarden US-Dollar geschätzte Bewertung des Startups im Zuge des Börsengangs auf unter 15 Milliarden Dollar sinken könnte.

Die Zweifel daran, dass der IPO weniger als die gut drei Milliarden Dollar geplanten Einnahmen bringen könnte, dürften jetzt zum vorläufigen Ziehen der Reißleine geführt haben. Zudem hängt laut Bloomberg an einem positiv verlaufenden Börsengang ein sechs Milliarden Dollar schwerer Kredit. Wework, das allein im ersten Halbjahr einen Verlust in der Höhe von 690 Millionen Dollar eingefahren hat, ist auf das Geld angewiesen.

Ein erstes Signal an die Investoren orten Beobachter übrigens in dem wenige Stunden nach der Bekanntgabe der IPO-Verschiebung erfolgten Stellenabbau. Insgesamt seien rund zehn Mitarbeiter entlassen worden, wie Bloomberg unter Berufung auf Firmeninsider berichtet. Die Sofortmaßnahme soll wohl zeigen, dass Wework bereit ist, Kosten zu reduzieren. Wework beschäftigt derzeit mehr als 12.000 Mitarbeiter. Auch die Macht des nicht unumstrittenen Mitgründers und CEO Adam Neumann ist zuletzt beschnitten worden.

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