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Wework-Börsengang: Investor Softbank plädiert für Absage

Das Vertrauen der Investoren in Weworks Geschäftsmodell sinkt. (Foto: Wework/ Kevin Kaminski)

Wework könnte eine Bewertung von weniger als 20 Milliarden Dollar erzielen und liegt damit weit unter den Erwartungen. Das macht Softbank skeptisch.

Softbank versucht aktuell, den amerikanischen Büroraum-Anbieter Wework von der Absage des geplanten Börsengangs zu überzeugen. Die voraussichtlich geringe Bewertung macht Softbank skeptisch, berichtet die Financial Times unter Berufung auf vertraute Personen. Softbank ist einer der größten Investoren in Wework.

Bewertung unter der 20-Milliarden-Marke möglich

Eigentlich hätte es der zweitgrößte Börsengang des Jahres nach dem von Uber im Mai werden können. Am Sonntag berichtete das Wall Street Journal, dass Wework möglicherweise mit einer Bewertung von unter 20 Milliarden Dollar rechnen muss. Grund dafür sei die Skepsis einiger Investoren bezüglich des Geschäftsmodells und der Unternehmensführung.

Damit würde sich die Weworks Bewertung mehr als halbieren. Anfang des Jahres hatte sie noch 47 Milliarden Dollar betragen. Softbank hatte mit seinen Investitionen maßgeblich dazu beigetragen – insgesamt hat der japanische Technologieinvestor 10,65 Milliarden Dollar in Wework investiert und hält damit einen Anteil von 29 Prozent, wie die ARD berichtet.

Die nach unten korrigierten Erwartungen bezüglich des Börsengangs haben Softbank jetzt offenbar skeptisch gemacht. Bereits in der letzten Woche war über Verhandlungen zwischen Wework und Softbank berichtet worden, in denen es um eine Kapitalspritze gehen sollte, die Wework eine Verschiebung des Börsengangs ermöglichen würde.

Trotz der skeptischen Investoren und der voraussichtlich niedrigen Bewertung könnte Wework am kommenden Montag wie geplant seine Roadshow starten und Aktien an neue Investoren verkaufen. Oder es verschiebt den Börsengang vorerst – und hört damit auf den Rat von Softbank.

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