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Wework weiter im Kaufrausch: Siebte Übernahme in zehn Monaten

(Foto: Wework)

Der Coworking-Gigant Wework hat für 400 Millionen US-Dollar den chinesischen Konkurrenten Naked Hub geschluckt. Das nötige Kleingeld hat Wework aus einer Megafinanzierung durch Softbank im Jahr 2017.

Wework bleibt weiter auf Shoppingtour. Mit dem chinesischen Coworking-Anbieter Naked Hub hat Wework die siebte Firma seit Juni 2017 übernommen. Wie viel der weltweit aktive Büroflächenvermieter für Naked Hub bezahlt hat, verrät das Unternehmen nicht. Einem Bericht des Nachrichtendienstes Bloomberg zufolge hat Wework jedoch 400 Millionen Dollar für den Coworking-Anbieter mit insgesamt 24 Standorten in China bezahlt.

Im August 2017 hat Wework mit Spacemob bereits einen Coworking-Anbieter aus Singapur erworben. Für die Expansion in den südostasiatischen Raum hat das US-Unternehmen damals 500 Millionen Dollar bereitgestellt. Finanziell war das kein Problem, denn noch im selben Monat verkündete der Büroflächenanbieter, dass er 4,4 Milliarden Dollar von Hauptinvestor Softbank erhalten hat.

Wework: Die weiteren fünf Zukäufe seit Sommer 2017 sind ungewöhnlicher

Abgesehen von den beiden asiatischen Konkurrenten hat Wework seit Juni 2017 noch fünf andere Firmen übernommen. Allerdings ist keine davon im Coworking-Bereich tätig. Mit Fieldlens hat Wework beispielsweise eine Kommunikations-App für Bauarbeiter erworben. Im August 2017, also dem Monat der Spacemob-Übernahme, kam dann das israelische Marketing-Startup Unomy hinzu, das seine Dienste mittlerweile nicht mehr anbietet.

Im Oktober 2017 kaufte Wework die private Programmierschule Flatiron School. Einen Monat später übernahm das Unternehmen die Community-Plattform Meetup. Außerdem kaufte Wework im März 2018 das Digital-Marketing-Startup Conductor. Der SEO-Dienstleister soll als eigenständige Marke weiterentwickelt werden, zukünftig aber auch spezielle Angebote für Wework-Kunden zur Verfügung stellen.

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