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Wework: Coworking-Betreiber steht angeblich vor Milliardenfinanzierung

Die Wework-Gründer Miguel McKelvey and Adam Neumann. (Foto: Wework)

Das US-Startup Wework steht angeblich vor einer neuen Finanzierungsrunde in Milliardenhöhe. Der Hype um moderne Co-Working-Einrichtungen ist ungebrochen.

Das Investment könnte das junge Unternehmen wertvoller als Twitter machen. Einem Bericht von CNBC zufolge steht der US-amerikanische Co-Working-Betreiber Wework vor dem Abschluss einer neuen Finanzierungsrunde in Milliardenhöhe.

Japanischer Konzern will in Wework investieren

Demnach soll der japanische Medienkonzern Softbank bereit sein, insgesamt vier Milliarden US-Dollar in den Anbieter für moderne Büroflächen zu investieren. Zunächst will Softbank mit zwei Milliarden US-Dollar einsteigen und später, in einer zweiten Tranche, weitere zwei Milliarden US-Dollar an Wework überweisen, heißt es in dem Bericht. Die Bewertung des Startups, das auch einen Standort in Berlin unterhält, würde damit auf insgesamt 20 Milliarden US-Dollar steigen.

Co-Working-Hype hält an

Ein Standort des Co-Working-Betreibers Wework. (Foto: Wework)

Für Wework wäre es nicht die erste große Kapitalspritze. Erst im September sicherte sich Wework ein 290-Millionen-Dollar-Investment zu einer Bewertung von knapp 17 Milliarden US-Dollar. Das 2010 gegründete Unternehmen aus New York vermietet modern gestaltete Büroflächen für Freelancer und Teams, bietet aber auch zahlreiche Zusatzleistungen an wie kostenlose Getränke oder rabattierte Businesstools.

Wie groß das Interesse an derartigen Co-Working-Konzepten ist, zeigte jüngst auch Rocket Internet. Die Berliner Startup-Fabrik beteiligte sich vergangene Woche am amerikanischen Wework-Konkurrenten Knotel. Das Jungunternehmen vermietet Arbeitsräume inklusive maßgeschneiderter Büroeinrichtungen als Dienstleistung.

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