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Wework: Milliardenschwerer Börsengang laut Insidern schon im September

(Foto: Wework)

Das US-Startup Wework will offenbar früher als erwartet an die Börse. Schon im September soll der IPO laut Insidern über die Bühne gehen und einige Milliarden US-Dollar einbringen.

Das auf die Vermietung von Büroflächen spezialisierte US-amerikanische Startup Wework könnte schon früher als von Beobachtern erwartet an die Börse streben. Das Wall Street Journal schreibt von einem für September geplanten IPO und beruft sich dabei auf Insider. Außerdem soll im Vorfeld noch eine milliardenschwere Anleihe aufgenommen werden, was den Druck in puncto IPO-Erfolg etwas mindern würde. Wework hat sich bisher nicht dazu geäußert.

Wework: Milliarden-Anleihe vor Börsengang

Dem Bericht der renommierten Wirtschaftszeitung nach soll Wework seine Börsenpläne im August offiziell enthüllen wollen. Der Antrag auf den Börsengang sei schon Ende des vergangenen Jahres eingereicht, aber bisher unter Verschluss gehalten worden. Beschleunigen dürfte die Börsenpläne eine Anleihe im Wert von fünf bis sechs Milliarden Dollar, was die bisherigen Erwartungen um rund zwei Milliarden Dollar übertreffen soll.

Durch die Anleihe, so das WSJ, müsse der Börsengang weniger Geld einbringen. Dennoch sollen Insidern zufolge noch einige Milliarden Dollar erlöst werden. Der Wework-IPO wäre damit der bisher zweitgrößte Börsengang des Jahres, nachdem Uber im Mai knapp acht Milliarden Dollar eingenommen hat. Der schnelle Run aufs Börsenparkett soll Beobachtern zufolge damit zu tun haben, dass Wework eine Verschlechterung der aktuell positiven Lage auf dem Aktienmarkt befürchtet.

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Wieviel Wework, das sich kürzlich in We Company umbenannt hat, wert ist, dazu gibt es keine eindeutigen Informationen. Eine Investition von Softbank hatte Wework zuletzt mit 47 Milliarden Dollar bewertet. Zeitgleich hatte Softbank aber auch Anteile von anderen Wework-Investoren und -Mitarbeitern gekauft, nach denen Wework mit 23 Milliarden Dollar bewertet würde. Klar ist lediglich, dass Wework große Verluste macht. Im vergangenen Jahr hatte das Unternehmen bei einem Umsatz in der Höhe von 1,8 Milliarden Dollar einen Verlust von 1,9 Milliarden Dollar verbucht.

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