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Whatsapp: Der nächste Top-Manager verlässt Facebook

Wieder verlässt jemand Whatsapps Management-Gruppe. (Grafik: Whatsapp)

Im letzten Jahr verließen bereits die beiden Whatsapp-Gründer Brian Acton und Jan Koum das Unternehmen. Mit Neeraj Arora verlässt jetzt der nächste hochrangige Manager die Facebook-Tochter. Er galt als möglicher Nachfolger von Firmengründer Jan Koum.

Vor knapp einem Jahr verließ der Whatsapp-Mitbegründer Brian Acton das 2014 von Facebook übernommene Unternehmen. Im März 2018 rief er dann öffentlich dazu auf, Facebook nicht länger zu verwenden. Kurz darauf kündigte auch Whatsapp-Erfinder Jan Koum. Grund, so Medienberichte, war ein Streit mit der Facebook-Führung über die künftige Strategie des Messengers. Koum soll sich vor allem daran gestört haben, auf welche Art Facebook mit dem Messenger Geld verdienen will und welche Auswirkungen das auf den Datenschutz hat.

Insidern galt Neeraj Arora, der 2011 von Google zu Whatsapp kam, als möglicher Nachfolger von Koum. Daraus wird allerdings nichts, denn auch Arora hat jetzt angekündigt, seinen Job bei Whatsapp zu kündigen. In einer Mitteilung auf Facebook erklärt der bisherige Chief Business Officer, er wolle mehr Zeit mit seiner Familie verbringen und dankte Koum und Acton für ihr Vertrauen in ihn.

Auch die Instagram-Gründer verließen 2018 Facebook

Auch Facebooks zweiter wichtiger Zukauf, Instagram, verlor in 2018 seine Gründer. Kevin Systrom und Mike Krieger verließen Facebook im September – nur wenige Monate nach Koums Abgang. Einem Bericht der New York Times zufolge waren auch sie unglücklich darüber, was Facebook-Chef Mark Zuckerberg mit der von ihnen gegründeten Plattform vorhat.

Nachdem Facebook Instagram im Jahr 2012 übernommen hatte, behielten die zwei Gründer nach wie vor große Freiheiten bei der Kontrolle der Plattform. Mit der Zeit, so die New York Times, veränderte sich jedoch Zuckerbergs Vorstellung davon, wie die Familie der Facebook-Apps zu behandeln sei. Die Facebook-Führung und die beiden Instagram-Gründer sollen daraufhin immer häufiger aneinandergeraten sein, bis sich Systrom und Krieger schließlich von dem Unternehmen trennten.

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