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Whatsapp: So will Facebook auf lange Sicht Geld mit dem Messenger verdienen

Facebook-Chef Mark Zuckerberg hat im Rahmen der Veröffentlichung der aktuellen Quartalsergebnisse erklärt, wie das Unternehmen langfristig mit Whatsapp und dem Facebook-Messenger Geld verdienen will.

Whatsapp und der Facebook-Messenger: In drei Stufen zur Monetarisierung der Chat-Plattformen

Facebook hat gestern am 2. November seine Ergebnisse für das dritte Quartal 2016 bekanntgegeben. In dem dazugehörigen Dokument an die Facebook-Investoren erklärt Firmenchef Mark Zuckerberg auch, wie das Unternehmen die beiden Chat-Plattformen Whatsapp und Facebook-Messenger monetisieren will. Dabei verfolgt der Social-Media-Gigant dieselbe Drei-Punkte-Strategie wie schon bei Instagram.

In einem ersten Schritt soll eine „großartige Nutzererfahrung“ aufgebaut werden. Im zweiten Schritt will Facebook Wege finden, um Nutzer und Firmen „organisch“ miteinander kommunizieren zu lassen. Dann im dritten und letzten Schritt sollen Unternehmens-Werkzeuge geschaffen werden, damit Marken gezielt ihre potenziellen Kunden erreichen können.

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Instagram, Messenger und Whatsapp: In diesen Phasen befinden sich die Plattformen

An den 500 Millionen monatlichen Instagram-Nutzern verdient Facebook bereits durch Werbung. Das Bildernetzwerk befindet sich demnach bereits in der dritten Stufe. Die Messenger-Plattform wiederum ist seit Einführung von Chat-Bots in den Anfängen der zweiten Phase, so Zuckerberg. Ihr Potenzial soll weiter ausgenutzt werden, um Nutzer und Unternehmen miteinander zu vernetzen.

Whatsapp befindet sich laut dem Facebook-Chef noch in der ersten Phase. Demnach sollen zunächst erst mal neue Funktionen eingeführt werden, bevor es in die zweite Phase geht. Die will das Unternehmen im nächsten Jahr starten. Wie genau Facebook Unternehmen und potenzielle Kunden auf der Plattform zusammenbringen will, bleibt jedoch unklar. Möglich wäre die Einführung von Chat-Bots, so wie schon auf der Messenger-Plattform. Wenn das der Plan ist, könnte eine entsprechende Ankündigung auf Facebooks hauseigener Entwicklerkonferenz im April 2017 gemacht werden.

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Ein Kommentar
Solveigh
Solveigh

Da bin ich mal gespannt, wie es denn im Endeffekt genau aussehen soll. Whatsapp verliert ohnehin schon UserInnen.

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