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Whatsapp-Mitgründer steckt 50 Millionen Dollar in Kryptomessenger Signal

Signal für Android. (Foto: Open Whisper Systems)

Whatsapp-Mitgründer Brian Acton stellt 50 Millionen US-Dollar zur Verfügung, mit denen die Entwicklung des Kryptomessengers Signal vorangetrieben werden soll.

Signal hat nach eigenen Angaben bisher absichtlich auf Investitionen durch Venture-Capital-Geber oder ähnliche Finanzierungen verzichtet – obwohl die Entwicklung des Kryptomessengers dadurch manchmal etwas gelitten hat. Finanzspritzen für Signal wurden über die Freedom-Of-The-Press-Foundation abgewickelt. Jetzt soll die von dem Whatsapp-Mitgründer Brian Acton ins Leben gerufene Signal Foundation dem Projekt finanziell unter die Arme greifen.

Signal Foundation: 50 Millionen Dollar für Weiterentwicklung des Kryptomessengers

Wie Signal-Gründer Moxie Marlinspike in einem Blogeintrag erklärt, stellt Acton zum Start der Stiftung 50 Millionen Dollar zur Verfügung. Damit sollen das Entwicklerteam und die Kapazitäten ausgebaut werden. Der Whatsapp-Mitgründer wird der Signal Foundation als Executive Chairman vorstehen und eine aktive Rolle im Tagesgeschäft und bei der Produktentwicklung einnehmen. Ziel sei es, die Signal Foundation letztlich finanziell autark zu machen.

Signal-Erfinder Moxie Marlinspike freut sich auf Whatsapp-Mitgründer Brian Acton. (Foto: Facebook/Marlinspike)

Brian Acton kann auf eine mehr als 20-jährige Erfahrung in verschiedenen großen Tech-Unternehmen, darunter Whatsapp und Facebook, verweisen. Bei Letzteren ging Acton im vergangenen Jahr von Bord, um sich künftig für die Entwicklung von Technologie im Nonprofit-Bereich zu engagieren. Mit Signal und Marlinspike war Acton im Jahr 2013 erstmals zusammengetroffen, als es darum ging, das von Signal entwickelte Verschlüsselungsprotokoll bei Whatsapp einzusetzen. Mittlerweile nutzen auch Google, der Facebook Messenger oder Skype die Software.

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(Bild: Julian Kraske)

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Dennoch konnte Signal-Betreiber Open-Whisper-Systems bis jetzt laut Wired nur eine Handvoll Entwickler anstellen, die in einem einzigen Raum in einem Coworking-Space in San Francisco zusammenarbeiten. Die Beschränkungen lassen sich etwa daran erkennen, dass die verschlüsselten Anrufe innerhalb der App immer mal wieder abbrechen. Dank der Millionen-Investition durch Acton sowie dessen Erfahrung und Netzwerk könnte sich daran jetzt einiges ändern.

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