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Die 4 größten Sicherheitsprobleme bei Whatsapp

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„Key-Chance-Benachrichtigungen sind essentiell, um sogenannten ‚Man-in-the-Middle‘-Attacken früh zu identifizieren.“

Nicht weniger wichtig ist die Forderung, dass Nutzer darauf hingewiesen werden sollten, sobald sich ein Sicherheitsschlüssel eines Kontaktes ändert. Diese Funktion biete Whatsapp zwar an, jedoch müssen Anwender sie selber in den Einstellungen unter den Menüpunkten „Account“ und „Sicherheit“ einschalten. Die EFF macht darauf aufmerksam, dass solche Benachrichtigungen essentiell sind, um sogenannte „Man-in-the-Middle“-Attacken früh zu identifizieren.

Auch die Sorgen um den Whatsapp-Web-Client führen die Privacy-Aktivisten konkreter aus. Positiv sei, dass Nutzer generell durch eine HTTPS-Verschlüsselung im Browser beim Verschicken und Empfangen der Nachrichten geschützt sind. Jedoch kann ein Web-Client nie so sicher sein, wie etwa ein Desktop-Client, da Daten im Browser beispielsweise durch unbedacht installierte Plugins abgefangen werden können. Wenn schon browserbasiert, dann lieber in Form einer Extension, schreibt die NGO.

Während die oberen Mängel eher technischer Natur und womöglich umsetzbar sind, zielt der letzte Punkt auf ein strategisches Gebaren ab, dass womöglich nicht verändert wird: die Datenübergabe an Facebook, die dazu dient, gezieltere Werbung auf dem sozialen Netzwerk auszuspielen. Die EFF kritisiert, dass Nutzer gar nicht genau wüssten, welche Informationen übermittelt werden und dass man sich zwar der Verarbeitung widersetzen könne, nicht jedoch dem Transfer an sich.

Whatsapp solle Vertrauen wiederherstellen

Um das Vertrauen der Sicherheitsexperten wiederherzustellen, so heißt es in dem Blogpost, kann Whatsapp zwei Dinge sicherstellen: Zum einen sollen Anwender die Möglichkeit haben, anhand von nutzerfreundlich gestalteten Privatsphäre-Einstellungen noch mehr Kontrolle über die eigenen Informationen zu bekommen. Und zum anderen solle das Unternehmen sich konkreter zum Datenaustausch-Programm zwischen Whatsapp und Facebook äußern. Eine Reaktion blieb bislang aus.

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