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Software & Infrastruktur

Wikipedia setzt auf Multimedia und Open Source

Nachdem kürzlich bereits bekannt wurde, dass Wikimedia eine große Menge Server bei Sun Microsystems bestellt hat, wird langsam klar, was Wikimedia damit vor hat: Die Referenzquellen in den Wikipedia-Artikeln sollen in großem Maßstab um multimediale Inhalte ergänzt werden. Dafür will man vor allem auf Open-Source-Produkte setzen, wie Technikchef Brion Vibber jetzt in einem Interview erklärte.

Wikimedia als Betreiber der freien Enzyklopädie Wikipedia will künftig vermehrt multimediale Inhalte in die Wikipedia-Artikel einbinden. Nachdem bereits kürzlich die Server-Hardware bei Sun Microsystems geordert wurde, verkündete Wikimedia-CTO Brion Vibber entsprechende Pläne in einem Interview. Im Detail sieht der Plan die Ausweitung der eingebetteten Daten auf eine Größe von bis zu 100 MBytes vor. Damit könnten dann auch erstmals Videos in hoher Qualität direkt in die Artikel eingebaut werden.

Ganz dem Grundgedanken von Wikipedia folgend sollen auch die Videoinhalte künftig von allen Nutzern bearbeitet und verändert werden können. Alle Änderungen sollen dabei transparent bleiben und von jedem Nutzer zurückzuverfolgen sein. Um das zu realisieren, wird die Zusammenarbeit mit der Open-Source-Video-Plattform Kaltura ausgebaut, die bereits Anfang des Jahres bekannt gegeben wurde. Auf der Plattform von Kaltura können Nutzer nicht nur Videos unter Creative Commons Lizenz veröffentlichen, sie können diese auch zusammen mit anderen Nutzern bearbeiten.

Die neuen Videofunktionen sollen zuerst unter Firefox 3.1 genutzt werden können, da dieser den Open-Source-Codec Ogg Theora nativ unterstützt. Ogg Theora wurde erst kürzlich in finaler Version 1.0 veröffentlicht (T3N berichtete). Damit halten zwei weitere Open-Source-Projekte Einzug in Wikipedia, die somit nicht nur freies Wissen anbietet, sondern auch auf freie Software setzt.

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