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Gadgets & Lifestyle

Wiko: Französische Dual-SIM-Smartphones jetzt auch in Deutschland erhältlich

Mit Wiko gibt es zukünftig einen neuen Smartphone-Hersteller auf dem deutschen Markt. Die Firma aus Frankreich startet hierzulande mit drei Modellen, die allesamt mit zwei SIM-Karten betrieben werden können.

Dual-SIM-Handys in Deutschland sehr selten

Eigentlich erscheint es nur logisch: Bei der Vielzahl von Handytarifen und Prepaid-Angeboten kann man sich heutzutage wunderbar mehrere Tarife oder Prepaid-Karten zulegen, um immer zu den optimalen Konditionen telefonieren, schreiben oder surfen zu können. In anderen Ländern ist das längst an der Tagesordnung, und gerade in Asien sind Dual-SIM-Smartphones auch sehr beliebt. Allerdings scheint dieses Nutzungsverhalten in Deutschland nicht richtig anzukommen. So ist es deutlich schwerer, in Deutschland ein aktuell ausgestattetes Dual-SIM-Gerät zu ergattern.

Wiko: Alle neuen Smartphones mit Dual-SIM-Funktion

Mit Wiko startet jetzt ein neuer Hersteller, der diese Problematik adressiert. Die Firma stammt aus Marseille und ist in Frankreich laut den Marktforschern der GfK auf Platz 3 unter den Einzelverkäufen für Smartphones. Pünktlich zur IFA startet der Hersteller jetzt auch auf dem deutschen Markt und bietet zunächst drei verschiedene Smartphone-Modelle an, die alle mit zwei SIM-Karten betrieben werden können.

Wiko Darkside: 5,7-Zoll-Phablet mit Zwölf-Megapixel-Kamera und Quad-Core-Prozessor

Das Spitzenmodell heißt „Darkside“ und gehört mit seinem 5,7 Zoll großen Display in 720p-Auflösung (1280 x 720 Pixel) eher in die Kategorie Phablet. Mit einem ARM-A7-Quad-Core-Prozessor und einer Taktfrequenz von 1,2 Gigahertz sowie einem Gigabyte Arbeitsspeicher ordnet sich das Gerät leistungstechnisch im guten Mittelfeld des aktuellen Smartphone-Markts ein. Eine Kamera mit zwölf Megapixeln auf der Rückseite und fünf Megapixeln auf der Vorderseite sorgen für ausreichende Multimedialität. Android kommt in Version 4.2.1 zum Einsatz und es wird ein 2600 Milliamperestunden starker Akku verbaut. Die Aluminium-Rückseite des Geräts erinnert an das gelungene Design des HTC One. Neben dem weißen Modell soll in Zukunft auch noch eine dunkle Variante nachfolgen. Die unverbindliche Preisempfehlung des Darkside liegt bei 299 Euro.

Ironischerweise ist das Wiko Darkside zum Marktstart nur in weiß erhältlich. Mit einem 5,7 Zoll großen 720p-Display, einem Quad-Core-Prozessor und Zwölf-Megapixel-Kamera ist das Gerät üppig ausgestattet.
Ironischerweise ist das Wiko Darkside zum Marktstart nur in weiß erhältlich. Mit einem 5,7 Zoll großen 720p-Display, einem Quad-Core-Prozessor und Zwölf-Megapixel-Kamera ist das Gerät üppig ausgestattet.

Wiko Cink Peax 2: Ordentliche Ausstattung für 180 Euro

Das zweite Modell im Bunde, das „Cink Peax 2“ verfügt über einen 1,2 Gigahertz schnellen Cortex-A7-Quad-Core-Prozessor von ARM. Auch der Arbeitsspeicher ist mit einem Gigabyte ordentlich bemessen. Vier Gigabyte Onboard-Speicher und ein microSD-Slot komplettieren die Speichermöglichkeiten. Die Display-Auflösung des 4,5 Zoll großen Touchscreens fällt mit 960 x 540 Pixeln dem Preis entsprechend nicht sehr hoch aus. Eine Acht-Megapixel-Kamera und ein 1800-Milliamperestunden-Akku runden das Angebot ab. Als Betriebssystem kommt Android in Version 4.1.2 zum Einsatz. Das „Cink Peax 2“ ist in schwarz und weiß erhältlich und soll 179 Euro kosten.

Das „Cink Peax 2“ bietet passable Hardware zum Preis von 180 Euro.
Das „Cink Peax 2“ bietet passable Hardware zum Preis von 180 Euro.

Wiko sublim: Swarovski-Stein als Home-Button

Ein drittes Modell namens „sublim“ richtet sich eher an die modebewusste Kundschaft: Der Home-Button ist mit einem auffälligen Swarovski-Stein besetzt. Unter der Haube gibt es einen Dual-Core-Prozessor mit einem Gigahertz Taktfrequenz, ein Vier-Zoll-Display (800 x 480 Pixel) und eine Fünf-Megapixel-Kamera. Das Lifestyle-Gadget wird 189 Euro kosten.

Geschmackssache: Beim Wiko Sublim besteht der Home-Button aus einem Swarovski-Stein.
Geschmackssache: Beim Wiko Sublim besteht der Home-Button aus einem Swarovski-Stein.

Alle Modelle sollen nach der IFA, also ab Mitte September, erhältlich sein. Auf dem Papier machen die Wiko-Smartphones eine gute Figur. Die Austattung liegt zwar nicht im High-End-Bereich, aber in Anbetracht der attraktiven Preise und der sehr seltenen Dual-SIM-Funktionalität könnten die Geräte durchaus ihre Käufer in Deutschland finden. Es wird spannend zu sehen, wie sich Wiko zukünftig auf dem deutschen Markt behaupten kann. Weitere Infos gibt es auf der offiziellen Homepage von Wiko.

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