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Totgesagte leben länger: Winamp bekommt zweite Chance dank Radionomy

Radionomy kauft Winamp. (Bild: uzi978 / Flickr Lizenz: CC BY-SA 2.0)

Der beliebte Media-Player Winamp soll an den Online-Radio-Aggregator Radionomy verkauft werden. Auch Shoutcast könnte so neues Leben eingehaucht bekommen.

Winamp: Der Player soll ein neues zu Hause bei Radionomy finden. (Screenshot: Yamamoto114 / Wikimedia Commons)

Winamp: Der Player soll ein neues zu Hause bei Radionomy finden. (Screenshot: Yamamoto114 / Wikimedia Commons)

Radionomy übernimmt Winamp und Shoutcast

Die Berichte über die belgische Firma Radionomy Winamp und Shoutcast übernehmen wird. Allem Anschein nach wurde die Adresse winamp.com bereits an den Anbieter übertragen. Laut TechCrunch soll der Deal schon am Freitag, den 3. Januar 2014, vollständig unter Dach und Fach sein.

Radionomy bietet seinen Nutzern über die eigene Webseite zugriff auf etwa 6.000 Online-Radiosender. Durch die Übernahme könnte der Anbieter diese Zahl um 50.000 Shoutcast-Radiosender erweitern. Wie genau der Winamp-Player selbst ins Bild passt, wird sich zeigen. Die Integration des eigenen Dienstes in den Player könnte die Reichweite des Anbieters erhöhen. TechCrunch weist außerdem darauf hin, dass einer der strategischen Investoren der Firma das Unternehmen MusicMatic ist. Die Firma bietet unter anderem angepasste Online-Radiostationen für Geschäfte an. Auch hier könnten Winamp und Shoutcast zum Einsatz kommen.

Winamp: Der meistgenutzte Player der Jahrhundertwende

Mit 25 Millionen registrierter Nutzer im Jahr 2000 dürfte Winamp um die Jahrhundertwende der erfolgreichste Medienplayer überhaupt gewesen sein. Der Player wurde ursprünglich von der Firma Nullsoft entwickelt, bis AOL das Unternehmen im Jahr 1999 für 80 Millionen US-Dollar übernahm. Der Kaufpreis wurde damals in Aktien bezahlt.

Wie es mit dem Medienplayer unter den neuen Besitzern weitergehen wird, bleibt abzuwarten. Für Nutzer des Programms dürfte die Nachricht der anstehenden Übernahme dennoch eine gute Nachricht sein. Immerhin dürfte die Lebenspanne des Programms noch einmal verlängert worden sein.

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