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Windows 10 Cloud: Konkurrenz für Chrome OS in den Startlöchern

(Bild: Samsung)

Branchenbeobachtern zufolge soll Microsoft eine neue Windows-10-Version im Köcher haben. Windows 10 Cloud ist demnach eine reduzierte Variante, die mit Chrome OS und den Chromebooks konkurrieren soll.

Windows 10 Cloud: Hinweis auf neue Edition in den Insider-Builds

Microsoft soll eine neue Windows-10-Edition entwickelt haben, die im April mit der Veröffentlichung des Creators Update gelauncht werden soll, wie das US-Techportal ZDNet berichtet. Demzufolge sind Hinweise auf eine Windows-10-Variante namens Cloud in den Testversionen für Entwickler, den Insider-Builds, aufgetaucht.

Windows 10 Cloud: Nimmt es Microsoft jetzt mit Chrome OS und den Chromebooks auf? (Bild: Google)

Windows 10 Cloud soll aber nichts mit der Microsoft-Cloudlösung Azure zu tun haben. Stattdessen soll es sich den Quellen von ZDNet zufolge um eine einfachere, sicherere und günstigere Windows-10-Version handeln, mit der Microsoft den Kampf gegen Googles Chrome OS und dessen Chromebooks aufnehmen will. Allerdings dürfte Microsoft diese öffentlich nicht offensiv als Konkurrenzprodukt positionieren. Gegenüber ZDNet wollte der Konzern zu einem möglichen Windows 10 Cloud nichts sagen.

Neben Cloud soll es auch eine CloudN-Variante geben, bei der der Media-Player nicht vorinstalliert ist. Bei Windows 10 Cloud und CloudN dürften nur Apps der Universal Windows Platform (UWP) laufen, die direkt aus dem Windows Store installiert worden sind, so die Prognosen von Branchenbeobachtern. Damit könnte die Cloud-Edition eine Art Nachfolger von Windows RT oder Windows 8.1 (mit vorinstalliertem Bing) sein.

Windows 10 Cloud könnte im April mit dem „Creators Update“ kommen

Das wahrscheinlich im April oder im Mai zur Entwicklerkonferenz Build erscheinende Windows-10-Update („Creators Update“), in dessen Zuge auch Windows 10 Cloud präsentiert werden könnte, soll eine Reihe von Neuerungen vor allem im kreativen Bereich mitbringen. So werde etwa das Malprogramm Paint mit 3D-Features ausgerüstet und die Integration von Skype vorangetrieben. Darüber hinaus dürfte es eine Tab-Vorschau für Edge geben, und Nutzer sollen automatische Updates aufschieben können.

Google wiederum soll an einer Weiterentwicklung von Android arbeiten. Das voraussichtlich für März geplante Android 8.0 „O“ soll unter dem Codenamen „Andromeda“ durch eine engere Verzahnung von Chrome OS und Android fit für den Desktop gemacht werden. Damit würde Google in direkte Konkurrenz zu Microsoft und dessen Windows 10 treten.

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