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Windows 10 Cloud: Neue Details zu Hardware-Anforderungen und mehr

(Bild: Microsoft)

Microsoft wird voraussichtlich Anfang Mai seine neue OS-Version Windows 10 Cloud vorstellen, eventuell auch eigene Geräte. Ein geleaktes Dokument zeigt jetzt schon mal die Hardware-Anforderungen.

Windows 10 Cloud: Hardware-Anforderungen geleakt

Wenn Microsoft am 2. Mai zu einem Soft- und Hardware-Event lädt, dann dürfte dort aller Voraussicht nach die kolportierte neue Betriebssystemversion Windows 10 Cloud vorgestellt werden. Damit tritt der Softwarekonzern insbesondere im Einsteiger- und Bildungssegment in Konkurrenz mit Googles Chrome-OS sowie den Chromebooks – die zumindest in den USA – in Schulen dominieren. Gerüchten zufolge könnte Microsoft auch ein dem Chromebook ähnliches Einsteiger-Notebook vorstellen. Ein geleaktes Dokument zeigt jetzt zumindest die Hardware-Anforderungen für Windows 10 Cloud.

Windows 10 Cloud: Performance-Ziele. (Screenshot: Windows Central)

Der Tech-Blog Windows Central hat ein internes Dokument zugespielt bekommen, an dem sich auch erkennen lässt, wie sich Microsoft in Sachen Performance gegen die Chromebooks des Rivalen Google aufstellt. Darüber hinaus erwartet Microsoft für ein mögliches Windows-10-Cloud-Gerät mindestens einen Quadcore-Prozessor (Celeron oder besser), vier Gigabyte Arbeitsspeicher sowie 32 oder 64 Gigabyte internen Speicher. Der Akku soll mehr als 40 Wattstunden bieten. An Bord soll zudem eine schnelle eMMC oder SSD sein. Stift- oder Touchscreen-Eingabe sind optional.

Geräte mit Windows 10 Cloud: Zehn Stunden Laufzeit

Ziel ist es, dass die Geräte mit Windows 10 Cloud mehr als zehn Stunden durchhalten. Ein Kaltstart soll innerhalb 20 Sekunden erfolgen und die Rückkehr zur Arbeitsfläche aus dem Standby innerhalb von weniger als zwei Sekunden erledigt sein, wie es in dem Performance-Vergleich mit den Chromebooks heißt.

Windows 10 Cloud dürfte den Anfang Februar aufgetauchten Screenshots zufolge ein Nachfolger für Windows RT und damit eine abgespeckte Windowsversion mit reduziertem Funktionsumfang sein. Apps werden aus dem Windows-Store bezogen, Exe-Dateien werden sich wohl aller Voraussicht nach nicht installieren lassen. In Sachen Browser sollen die Nutzer auf Microsofts Edge beschränkt sein.

Mehr zum Thema:

via www.windowscentral.com

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2 Kommentare
PeteW
PeteW

Ich frage mich ja immer, wie groß der Markt für so Geräte ist. Die Anzahl der Leute mit einem Chromebook oder einem Windows RT Gerät kann ich an einer Hand abzählen – auch bei intensivem Nachdenken.

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OP User
OP User

Ja schon, aber zumindenstens in den USA scheint es so zu sein, dass die Chromebooks z.B. an Schulen sehr verbereitet sind. Hierzulande gebe ich dir recht. Aber es scheint dort anders zu sein. Aber ich würde bei einem Gerät dieser Kategorie lieber Android nutzen. Die Auswahl der Apps ist einfach größer. Aber bitte dann mit Multi Window.

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