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Microsoft bereitet sich auf die faltbare Zukunft vor

(Foto: Microsoft)

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Microsoft bereitet seine Surface-Reihe und Windows 10 auf die faltbare Zukunft vor. Hardware-Partner bleiben nicht außen vor.

Bei den Android-Smartphones beginnt die Ära der faltbaren Geräte allmählich – Samsung, Huawei und andere Hersteller starten mithilfe von Google in der ersten Jahreshälfte durch. Microsoft will sich die neue Gerätekategorie auch nicht entgehen lassen – das Unternehmen arbeitet an einer angepassten Windows-10-Version und entsprechender Hardware.

Microsoft bringt Windows 10 auf Foldables und Dual-Display-Geräte

Wie The Verge aus Insiderkreisen erfahren hat, arbeitet Microsoft daran, Windows 10 an klappbare Geräte – auch Foldables genannt – anzupassen. Der Software-Konzern mit Hauptsitz in Redmond wolle Geräte mit flexiblen Displays und Dual-Screens zu einem wichtigen Segment für Windows und die eigene Hardware-Sparte Surface machen. Nicht nur Windows werde dafür optimiert, sondern selbstredend auch die System-Anwendungen von Windows.

Smartphone und Tablet in einem: Das von Microsoft patentierte 2-in-1-Device. (Bild: USPTO/Microsoft)

Windows-10-Smartphone und Tablet in einem: Ein von Microsoft patentiertes 2-in-1-Gerät. (Bild: USPTO/Microsoft)

Auf Seiten der Hardware kursieren schon seit einigen Monaten Gerüchte über ein Dual-Screen-Gerät von Microsoft mit dem Codenamen Andromeda, das sich zusammenfalten lassen soll. Zudem bestätigte Microsoft-Chef Satya Nadella schon vor über einem Jahr, dass an einem etwas anderem Smartphone gearbeitet werde. Im Mittelpunkt der Bedienung sollen neben Touch auch Stift und digitale Tinte stehen.

2009 hatte Microsoft mit dem Courier schon einmal ein Dual-Screen-Tablet im Sinn – es kam aber nie auf den Markt:

Windows 10: Core OS mit modularer Struktur für Geräte aller Art

Nicht nur an entsprechender Surface-Hardware werde gearbeitet, auch in Kooperation mit Intel und Hardware-Partnern werde an Produkten der Zukunft entwickelt. Ähnlich ging Microsoft auch bei Windows 8 vor über fünf Jahren vor, als der Konzern mit diversen Partnern an den ersten 2-in-1-Geräten werkelte.

Software-seitig spielen Microsofts Composable Shell (C-Shell) und Windows-Core-OS eine relevante Rolle. Bei der Entwicklung des neuen Windows-System lege Microsoft einen größeren Fokus auf die Modularität der Windows Shell, auf der Teile von Windows 10 basieren. Wie wir schon Anfang 2018 berichteten, soll Core OS frei von Legacy-Elementen, unter anderem auch Win32-Komponenten, sein. Auf diesem Wege könnte Microsoft einen stärkeren Fokus auf die Entwicklung eines leichteren Betriebssystems mit höherer Flexibilität, besserer Akkulaufzeit und Leistung legen.

Dass Microsofts Core-OS universeller eingesetzt werden kann als die bisherige Windows-10-Versionen, zeigt sich etwa an dem angekündigten Surface-Hub-2* – es heißt außerdem, dass die nächste Generation der Hololens auch schon die neue Windows-Version an Bord haben soll.

t3n meint:

Microsoft bastelt im Stillen schon seit mindestens zehn Jahren an Dual-Screen-Geräten wie dem Courier. Hardware-Partner Lenovo hat mit dem Yogabook C930 mit seinem E-Ink-Display als Keyboard schon etwas in der Art in der Pipeline – es mangelt jedoch noch am Feinschliff.  Bis Microsoft und weitere Hardware-Partner Windows-10-Geräte dieser Gerätekategorien zeigen, dürfte es nicht mehr so lange dauern. Microsoft könnte sein erstes Foldable womöglich schon Anfang Mai zur Build 2019 präsentieren. Ob sie in der Praxis überzeugen, steht wie auch bei den Android-Geräten auf einem anderen Blatt.

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