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Windows 10: Microsoft führt endlich bessere Datenschutzoptionen ein

(Screenshot: Microsoft)

Mit einer zentralen Datenschutz-Website und neuen Einstellungsmöglichkeiten im nächsten Windows-10-Update reagiert Microsoft endlich auf die Kritik von Nutzern.

Windows 10: Microsoft gibt euch mehr Kontrolle über eure Daten

Alles in allem kam Windows 10 bei den Nutzern deutlich besser an als die viel gescholtene Vorgängerversion Windows 8. Dennoch blieb auch bei diesem Microsoft-Betriebssystem die Kritik nicht aus: Standardmäßig überträgt Windows 10 eine ganze Menge Daten an das Herstellerunternehmen. Das ließ sich teilweise nur recht umständlich deaktivieren und wurde bisweilen durch aufgespielte Updates wieder auf die Ursprungseinstellungen zurückgesetzt.

Microsoft hat jetzt, gut eineinhalb Jahre nach Veröffentlichung von Windows 10, auf die Beschwerden der Nutzer reagiert. In einem ersten Schritt wurde eine zentrale Anlaufstelle im Web geschaffen, über die Nutzer Einblick in die gesammelten Daten erhalten können. Bei Bedarf lassen sich die Daten auch direkt über die Website löschen.

Windows 10: Über dieses Web-Interface könnt ihr die von Microsoft gesammelten Daten einsehen und löschen. (Screenshot: Microsoft)

Windows 10: Über dieses Web-Interface könnt ihr die von Microsoft gesammelten Daten einsehen und löschen. (Screenshot: Microsoft)

Windows 10: Nächstes Update bringt bessere Datenschutz-Einstellungen mit

Neben dem neuen Web-Interface hat der Software-Konzern aus Redmond auch einige Verbesserungen für das nächste Windows-10-Update angekündigt. Über das optimierte Datenschutz-Setup sollen Nutzer ganz einfach Zugriff auf sämtliche Privatsphäre-Optionen erhalten. Zukünftig soll das bei jeder Installation von Windows 10 angezeigt werden und den Nutzern von vornherein erlauben, ihre Datenschutz-Einstellungen nach den eigenen Wünschen festzulegen.

Die Änderungen sind ein wichtiger Schritt in die richtige Richtung – auch wenn die Einführung dieser Verbesserungen ziemlich lange gedauert hat. Das so genannte Creators-Update, das die hier beschriebenen mitbringen wird, soll noch im Frühjahr 2017 an Windows-10-Nutzer verteilt werden.

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Ein Kommentar
Andreas

Eins finde ich schon bezeichnend: über Microsoft wird seit erscheinen von Windows 10 ständig geschimpft, dass Windows ja soo viele Daten verschickt, aber über MacOS und erst recht iOS und Android verliert kein Mensch ein Wort!
Dabei konnte man schon von Anfang an die Datenschutzeinstellungen einsehen und anpassen, während das bei der Konkurrenz teilweise gar nicht geht.
Dann hatte Microsoft zum Anniversary Update den Nutzungsvertrag angepasst, um gerade die verwendung von Nutzungsdaten klar zu kommunizieren, schon bricht der nächste Shitstorm los!
Wer regt sich dagegen über Google oder Apple und ihre Nutzungsverträge auf, die grundsätzlich praktisch alle Nutzerdaten komplett in die Cloud synchronisieren und fast keinerlei Eingriffsmöglichkeiten bieten?!
Sorry, aber für mich ist das Heuchelei und reines Microsoft-Bashing. Bitte den Artikel mal genau lesen: „Fünf falsche Windows 10 Mythen: Wenn für Klicks die Journalistenethik mit Füßen getreten wird“: http://windowsarea.de/2015/08/fuenf-falsche-windows-10-mythen-wenn-fuer-klicks-die-journalistenethik-mit-fuessen-getreten-wird/

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