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Windows 10: Neues Microsoft-OS sorgt für Aufwind am PC-Markt

Lenovo Yogabook C930. (Bild: t3n.de)

Der anhaltende Umstieg auf Windows 10 sorgt weiter für Aufwind auf dem weltweiten PC-Markt. Für das dritte Quartal konstatiert Gartner immerhin ein Plus von 1,1 Prozent.

Wie schon im zweiten Quartal hat auch im abgelaufenen Dreimonatszeitraum das nahende Supportende für Windows 7 und der damit zusammenhängende Umstieg auf Windows 10 für einen Aufwind auf dem weltweiten PC-Markt gesorgt. Den Marktanalysten von Gartner zufolge konnten im dritten Quartal 2019 um 1,1 Prozent mehr Computer verkauft werden als im Vergleichszeitraum des Vorjahres. Insgesamt gingen von Juli bis September rund um den Globus 68,2 Millionen PCs über die Ladentische.

Windows-10-Umstieg und geplante Mehrwertsteuer

Ein weitere Faktor für die Zuwächse war die geplante Erhöhung der Mehrwertsteuer in Japan, die im Vorfeld zu einem Run vor allem von Firmen auf neue Geräte gesorgt hat. Dies zusammen mit dem Windows-10-Umstieg hatte einen Anstieg der PC-Verkäufe um 55 Prozent zur Folge – was sich wiederum auch positiv auf den Gesamtmarkt auswirkte. Die Knappheit bei Intel-CPUs sowie der Handelskrieg zwischen den USA und China hatte dagegen kaum Auswirkungen auf den PC-Markt. Allerdings werden entsprechende Strafzölle auch erst im Dezember fällig. In die Intel-Lücke hat sich laut Gartner die Konkurrenz von AMD bis Qualcomm geschoben.

Nach Herstellern gerechnet hat Lenovo im dritten Quartal am meisten Computer verkauft. Die PC-Verkäufe des chinesischen Konzerns kletterten um 5,8 Prozent auf 16,8 Millionen. Das bedeutet einen Marktanteil von knapp 25 Prozent. Knapp dahinter folgt HP mit 15,3 Millionen (plus 4,6 Prozent) und einem Marktanteil von 22 Prozent. Dell liegt mit 11,3 Millionen verkauften Computern (plus 5,5 Prozent) auf Platz drei. Apple musste einen Rückgang um 3,7 Prozent hinnehmen und konnte noch 5,1 Millionen Computer verkaufen.

Zuwächse in Europa und dem Nahen Osten

Während es in den USA einen minimalen Rückgang um 0,3 Prozent auf 14,8 Millionen verkaufte Computer gab, ging es in Asien (ohne Japan) gleich um 5,3 Prozent bergab. Die wirtschaftliche Unsicherheit und striktere Regeln bei der Versorgung von Behörden mit neuen Computern hatten vor allem in China die Nachfrage gebremst. In Europa und dem Nahen Osten wuchs der PC-Markt um drei Prozent. Insgesamt wurden 19,4 Millionen Computer verkauft. Wachstumstreiber waren vor allem Unternehmen. Der drohende Brexit drückte allerdings auf die Verkaufszahlen in Großbritannien.

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