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Windows 10 erhält Sandbox-Funktion

(Foto: t3n)

Um Programme aus unbekannter Quelle sicher ausführen zu können, bekommt Windows 10 eine Sandbox-Funktion. Die wird allerdings nur in der Pro- und der Enterprise-Version verfügbar sein.

Im Frühjahr erscheint ein großes Windows-Update unter der Bezeichnung 19H1. Wie Microsoft jetzt bestätigt hat, wird die eine einfache Virtualisierungsumgebung namens Windows Sandbox enthalten. Sie fungiert als vom eigentlichen System getrennte Windows-Instanz, die sich mit nur einem Klick starten lässt. Dort können beispielsweise Programme ausprobiert werden, denen ihr nicht gänzlich vertraut. Anschließend wird die Sandbox einfach geschlossen und alle dort erstellten Daten verschwinden.

Die Windows Sandbox wird nur unter Windows 10 Pro und Enterprise verfügbar sein. (Screenshot: Microsoft)

Die Windows Sandbox wird nur unter Windows 10 Pro und Enterprise verfügbar sein. (Screenshot: Microsoft)

Die Sandbox-Funktion könnte sich für viele Anwenderinnen und Anwender als nützlich erweisen. Allerdings wird sie nur in der Pro- und der Enterprise-Version von Windows 10 enthalten sein. Wer Windows 10 Home verwendet, wird weiterhin Drittanbieterwerkzeuge für diesen Einsatzweck verwenden müssen. Unter der Haube setzt Windows Sandbox auf die Windows-Container-Technologie. Die wurde für den Desktop angepasst und generiert aus dem installierten Windows 10 das Boot-Image für die virtuelle Maschine.

Windows Sandbox: Das sind die Systemvoraussetzungen

Laut Microsoft muss zum Einsatz der Sandbox die Virtualisierungsfunktion im BIOS aktiviert sein. Außerdem benötigt ihr einen x64-Prozessor mit mindestens zwei Kernen, mindestens vier Gigabyte Arbeitsspeicher sowie ein Gigabyte an Festplattenspeicher.

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