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Windows 7 und 8.1 verweigern Updates auf neuen Computern

(Bild: Microsoft)

Nutzer von Windows 7 oder 8.1 mit einem neuen Computer stehen aktuell vor einem Problem: Ältere Windows-Versionen, die auf neuen CPUs laufen, erhalten keine Updates mehr.

Windows 7 und 8.1: Updates auf neuen Rechnern unmöglich

Schon im vergangenen Jahr hatte Microsoft angekündigt, dass neue Hardware mit aktuellen CPUs nur Mitteilung im Support-Bereich des Softwareriesen, dass es bei Windows 7 und 8.1 zu Problemen bei möglichen Updates kommt, wenn die Nutzer Computer mit der aktuellen Prozessorgeneration nutzen.

Windows-Update: Fehlermeldung, wenn ältere OS-Versionen auf neueren Prozessoren laufen. (Screenshot: Microsoft/t3n.de)

Suchen Nutzer in diesen Fällen nach Windows-Updates, erhalten sie eine Fehlermeldung. Darin wird entweder mitgeteilt, dass der PC einen Prozessor nutzt, der von dieser Windows-Version nicht unterstützt wird, oder schlicht, dass Windows nicht nach neuen Updates suchen kann.

In beiden Fällen liegt das daran, dass die Computer mit einem Intel-Prozessor der siebten Generation (Kaby Lake) oder AMDs Bristol-Ridge- oder den neuen Ryzen-Prozessoren ausgestattet sind, die nur noch von Windows 10 unterstützt werden. Im Mobilbereich ist Windows 10 offenbar ab dem Snapdragon 820 (8996) von Qualcomm verpflichtend.

Beliebtes Windows 7: Neuer Ärger für Nutzer

„Wir empfehlen, dass Sie Windows-8.1- und Windows-7-basierte Computer auf Windows 10 upgraden“, heißt es auf der Support-Seite als Tipp an Nutzer mit neuen Prozessoren. Dabei läuft der erweiterte Support für Windows 7 noch bis Januar 2020, der für Windows 8.x sogar bis 2023. Vor allem Windows 7 ist immer noch sehr beliebt. Fast die Hälfte der Internetnutzer setzen auf das alte Betriebssystem, nur 25 Prozent auf Windows 10.

Der Update-Stopp für ältere Windows-Versionen auf Computern mit neueren Prozessoren kann daher als weiterer Versuch Microsofts gelesen werden, Nutzer zu einem Update auf Windows 10 zu animieren. Weiterer Vorteil für den Konzern: Der Support-Aufwand für alte Windows-Versionen sinkt.

via windowsreport.com

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2 Kommentare
Mandel
Mandel

Dann bleibts wohl doch bei der alten Hardware. Aber das derzeitige und offiziell finale Qualitätsvakuum 10 bei Microsoft schafft auf jeden fall Platz für neue Betriebssystem Anbieter die nicht auf Orwell 1984 Software setzen.

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Jan
Jan

Wer einen Intel-Prozessor verwendet, brauch sich gar keine weitere 1984-Software mehr zulegen, und Intel ist wohl deutlicher Marktführer.

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