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Windows 7: Microsoft weist ab April auf Einstellung des Supports hin

(Foto: Shutterstock)

Ab April 2019 wird Microsoft damit beginnen, Windows-7-Nutzer auf das drohende Ende des Supports hinzuweisen. Ähnlich wie bei Windows XP braucht es offenbar einige Überzeugungsarbeit für den Wechsel.

Beginnend mit dem April 2019 werden Windows-7-Nutzer auf den Support-Ablauf Anfang 2020 hingewiesen. Dieser Schritt gehört zu den immer deutlicher werdenden Marketingaktivitäten von Microsoft, um Nutzer zum Umstieg zu bewegen. Das erinnert entfernt an die Aktivitäten beim Ablauf des Windows-XP-Supports. Die Schwierigkeiten waren auch damals für Microsoft groß und sorgten für einige Supportverlängerungen. Vista-Umsteiger waren rar und viele wollten XP nicht zugunsten von Windows 7 aufgeben.

Ein exaktes Datum für die Upgrade-Erinnerungen gibt es nicht. Wir gehen aber davon aus, dass sie mit dem nächsten Patchday eingeführt werden. Microsoft verspricht, die Benachrichtigung abschaltbar zu machen. Der Anwender wird dann nur ein Mal erinnert. Über das Popup sollen weitergehende Informationen zu Hardware und Upgrade-Prozedur verfügbar gemacht werden. Der Beschreibung zufolge müsste das Popup oberhalb der Tray-Notification-Area erscheinen.

Extra für den Umstieg hat Microsoft auch eine Website zusammengestellt, die weitere Informationen bietet. Offenbar ist man sich der Tatsache bewusst, dass die betroffene Windows-7-Hardware nicht mehr die jüngste sein kann. Dementsprechend gibt es auch den Tipp, sich gleich einen neuen Rechner zu kaufen. Für Microsoft ist ein Rechner eventuell schon alt, wenn er drei Jahre auf dem Buckel hat. Das ist aber in der Regel nicht der Fall, insbesondere wenn sich noch eine SSD und mehr RAM einbauen lassen. Dann kann die Gerätelaufzeit locker noch um ein paar Jahre ohne Einschränkungen verlängert werden.

Es ist zu erwarten, dass Microsoft zum Jahresende solche Aktivitäten noch verstärkt, da nur wenige Nutzer Windows 7 über diesen Zeitraum hinaus mit Sicherheitsupdates nutzen können. Firmenkunden haben Zugriff auf die sogenannten Extended Security Updates und Windows Virtual Desktop.

Autor des Artikels ist Andreas Sebayang.

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