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Tschüss, Windows 7: Microsoft kündigt frühzeitig Ende des Supports an

Windows 7. (Foto: Shutterstock)

Microsoft bereitet Nutzer von Windows 7 auf das nahende Ende vor. Das am weitesten verbreitete Betriebssystem verliert in drei Jahren jeglichen Support.

Windows 7: Auch bei Microsofts beliebtestem Betriebssystem gilt – nach 10 Jahren ist Schluss

Man glaubt es kaum, aber Microsofts mittlerweile acht Jahre altes Betriebssystem Windows 7 ist immer noch das weltweit meistverbreitete Desktop-OS. Laut Netmarketshare besitzt es einen weltweiten Marktanteil von über 48 Prozent, Statista geht mit etwas über 36 Prozent von einer geringeren Verbreitung aus. Immerhin: In Deutschland hat Windows 10 Microsofts Windows 7 mittlerweile knapp überholt. Trotz der immer noch weiten Verbreitung ist in drei Jahren endgültig Schluss mit dem 2009 veröffentlichten Betriebssystem, denn dann wird Microsoft auch den erweiterten Support für sein letztes kachelfreies OS einstellen.

Nach dem Support-Ende am 14. Januar 2020, bietet Microsoft weder automatische Patches, Updates noch technische Hilfe über das Internet an. Darüber hinaus, so Microsoft auf der entsprechenden Informations-Seite, werden auch keine Sicherheitsupdates mehr ausgeliefert, mit denen Rechner vor Viren, Spyware und anderen Arten von Schadsoftware geschützt werden können. Bis dahin müssen Besitzer eines solchen PCs sich allmählich nach Ersatz umsehen, um sich unter anderem sicher im Netz zu bewegen.

Am 14. Januar 2020 ist Schluss mit Windows-7-Updates. (Screenshot: Microsoft)
Am 14. Januar 2020 ist Schluss mit Windows-7-Updates. (Screenshot: Microsoft)

Windows 7: Grundlegender Support endete schon 2015

„Windows 7 kommt langsam in die Jahre“, sagt Markus Nitschke, Leiter Geschäftsbereich Windows bei Microsoft Deutschland. „Bereits heute wird es weder den Ansprüchen der Anwender an moderne Technologien, noch den hohen Sicherheitsanforderungen von IT-Abteilungen gerecht“, so der Manager weiter.  Schon beim beliebten Windows XP, bei dem der erweiterte Support am 8. April 2014 endete, konnte Microsoft beobachten, dass Unternehmen sich besser rechtzeitig mit dem Umstieg auf eine aktuelle Plattform beschäftigen sollten. Auf diese Weise können später Risiken oder hohe Kosten vermieden werden, ergänzt Nitschke.

Windows 7 kann als „Klotz am Bein“ betrachtet werden. Microsofts Fokus liegt schon seit auf Windows 10. (Bild: Dell)
Windows 7 kann als „Klotz am Bein“ betrachtet werden. Microsofts Fokus liegt schon längst auf Windows 10. (Bild: Dell)

Microsoft betont zudem, dass Windows 7 auf längst veralteten Sicherheitsarchitekturen basiere und „für die drahtlose Welt der späten 2000er-Jahre“ entwickelt wurde. Die aktuelle Windows-Version hingegen sei auf dem aktuellen Stand der Dinge und würde über zahlreiche neue Sicherheits-Features verfügen, die ältere Versionen nicht bieten würden.

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Mit Windows 10 scheint Microsoft allmählich auch endlich auf seine Kunden zu hören. Denn unter anderem soll mit dem anstehenden Podcast Windows Weekly zugab.

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Eine Reaktion
aydin20bln

Keine Panik, noch hat man drei Jahre Zeit und innerhalb dieser Zeit wird sich Windows 10 enorm ändern. Wem dann Windows 10 trotzdem nicht zusagen sollte kann Windows 8.1 oder Linux nutzen

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