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Windows 10: Microsoft will zeigen, welche Gerätedaten gesammelt werden

(Bild: Microsoft)

Sprachdaten, Positionsdaten und Browserverlauf: Nutzer sollen künftig einen besseren Überblick über gesammelte Daten in Windows 10 bekommen. Dazu stellt Microsoft ein Dashboard für Microsoft-Accounts und einen Diagnostic-Viewer für Geräteinformation zur Verfügung.

Vor dem eigenen Data-Privacy-Day hat Microsoft den Windows-Diagnostic-Viewer vorgestellt. Parallel dazu stellt das Unternehmen das Privacy-Dashboard als Testversion zur Verfügung, das mit einem Microsoft-Account zusammenhängende gesammelte Daten anzeigt. Dieses Programm ermöglicht Nutzern den Zugriff auf Informationen, die Microsoft über das eigene Gerät sammelt. Zu solchen Daten gehören Hardwarespezifikationen im Detail, bis hin zu verbauten Sensoren. Auch Informationen über Kernelversionen und andere Betriebssystemteile werden von Microsoft gesammelt und können von Nutzern eingesehen werden.

Windows 10: Windows-Diagnostic-Viewer zeigt, welche Daten Microsoft sammelt

Zu den gesammelten Daten zählen laut Microsoft auch Produkt- und Dienstinformationen und Gerätekonfigurationen. Das Unternehmen weiß aber auch über mit dem Stylus geschriebene Daten und Sprachdaten Bescheid, die von der Sprachassistentin Cortana aufgezeichnet werden.

Windows-Diagnostic-Viewer (Bild: Microsoft)

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Der Diagnostic-Viewer teilt auf der linken Seite Informationen in eine Auswahlliste ein. Deren Elemente können als einfache Information oder im erweiterten Modus mit allen gesetzten Parametern und Attributen angezeigt werden. Eine Liste der gesammelten Informationen stellt Microsoft in einem Wiki-Eintrag zur Verfügung.

Windows 10: Information, die Microsoft-Konten beinhalten, einsehen

Unabhängig vom Diagnostic-Viewer ist das Privacy-Dashboard ein Übersichtstool speziell für Microsoft-Konten. Dort soll sich einstellen lassen, welche Daten Microsoft erheben darf. Informationen können für den verwendeten Browser, etwa den Verlauf in Microsoft Edge, oder für das Gerät selbst, beispielsweise Positionsdaten, angezeigt werden. Das Dashboard wurde bereits 2017 in einem Blogeintrag vorgestellt.

Zusätzlich dazu sollen sich künftig in eine Aktivitätshistorie Daten exportieren und einzelne Elemente löschen lassen können. Diese Änderungen, das Dashboard und der Diagnostic-Viewer, sollen im Rahmen des Windows-Insider-Program verteilt werden, bevor sie in einem der nächsten großen Updates für alle Nutzer zugänglich sind – vermutlich mit Redstone 4.

Autor des Artikels ist Oliver Nickel.

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