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Ein Notebook für die Jackentasche: Dieser Winzling kommt mit Linux oder Windows 10

(Foto: GPD)

Das GPD Pocket ist ein extrem kleines Notebook, auf dem wahlweise Windows 10 oder Ubuntu zum Einsatz kommt. Wir verraten euch, was im Inneren des Winzlings steckt.

GPD Pocket: Das Jackentaschen-Notebook bekommt besseres Keyboard

Dass Bedarf an einem wirklich kleinen Notebook besteht, das die Besitzer einfach in ihre Jackentasche stecken können, konnten aufmerksame Beobachter bereits bei der Vorstellung des GPD Win sehen. Das Gerät war allerdings vor allem für Gamer gedacht, weswegen sich die Tastatur den wenigen Platz mit den Tasten eines Gamepads teilen musste. Das Ergebnis war ein Keyboard, dass eher zu einem alten Blackberry als einem Notebook gepasst hätte. Diesen Fehler hat jetzt auch der Hongkonger Hersteller eingesehen, und mit dem GPD Pocket einen deutlich interessanteren Nachfolger vorgestellt.

Mini-Notebook: Das GPD Pocket im Vergleich zum Macbook Air. (Foto: GPD)

Beim GPD Pocket nimmt die Tastatur im Grunde den gesamten verfügbaren Platz ein. Nur ein Trackpoint, wie wir ihn vor allem von Lenovo kennen, hat sich dazwischengeschmuggelt. Im Vergleich zum GPD Win dürfte der Tippkomfort daher deutlich größer sein. Das kommt auch auf Indiegogo an. Auf der Crowdfunding-Seite kamen bislang mehr als 660.000 US-Dollar für die Produktion des Winzlings zusammen. Dabei läuft die Kampagne noch etwa zwei Monate. Zum Vergleich: Für das GPD Win gingen insgesamt Zusagen für etwas weniger als 720.000 US-Dollar ein.

GPD Pocket: Das steckt im Inneren des Winzlings

Der sieben Zoll große IPS-Touchscreen löst mit 1.920 mal 1.200 Bildpunkten auf und liegt geschützt unter Cornings Gorilla Glass 3. Die Außenmaße des aus einer Magnesiumlegierung gefertigten Notebooks liegen bei 180 mal 106 mal 18,5 Millimeter. Das GPD Pocket wiegt 480 Gramm. Als CPU kommt Intels Atom-x7-Z8750-Prozessor zum Einsatz, der auf 1,6 Gigahertz getaktet ist. Ihm zur Seite stehen acht Gigabyte Arbeitsspeicher und eine SSD mit 128 Gigabyte Speichervolumen.

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Neben Bluetooth und WLAN gibt es einen USB-3.0- und einen USB-Typ-C-Anschluss. Außerdem verfügt das GPD Pocket über einen Kopfhörer-Anschluss sowie einen Mikro-HDMI-Port. Der festverbaute Akku bringt es auf 7.000 Milliamperestunden und soll das Notebook für etwa zwölf Stunden mit Saft versorgen können. Das Gerät kann wahlweise mit Windows 10 Home oder Ubuntu 16.04 LTS (Xenial Xerus) bestellt werden. Beim Keyboard stehen euch allerdings keine Auswahlmöglichkeiten zur Verfügung: Die Tastatur des GPD Pocket soll leider nur mit US-Layout ausgeliefert werden.

Preise für das Mini-Notebook beginnen bei 399 US-Dollar

Das GPD Pocket soll später für 599 US-Dollar in den Handel kommen. Über die Indiegogo-Kampagne wird es derzeit jedoch für 399 US-Dollar angeboten. Beim Preis spielt es bemerkenswerterweise keine Rolle, ob ihr das Gerät mit Windows 10 oder Ubuntu bestellt. Ausgeliefert werden soll das winzige Notebook ab Juni 2017. Wie bei allen Crowdfunding-Kampagnen dieser Art besteht aber natürlich immer ein gewisses Risiko, dass das Gerät erst später oder schlimmstenfalls gar nicht beim Käufer ankommt.

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Eine Reaktion
TVEinstellungen.de

Ich finde generell, dass GPD ein sehr sympathisches Unternehmen ist.
Schon der GPD XD und der GPD Win waren einzigartige Geräte.
Weiter so!

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