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Wire: Messaging-Dienst stellt jetzt auch Server-Software unter Open-Source-Lizenz

(Bild: Wire)

Der Messaging-Dienst Wire stellt nach den Clients auch seine Server-Software unter Open-Source-Lizenz. Nutzer sollen künftig eigene Server betreiben können, die sich mit den Wire-Diensten verbinden.

Erst Clients, jetzt Server: Wire auf Open-Source-Kurs

Im Juli 2016 hatte Wire-CTO und -Mitgründer Alan Duric angekündigt, dass der Messaging-Dienst seine Clients unter Open-Source-Lizenz stellen wolle. „Wir haben uns entschieden, den Open-Source-Weg zu beschreiten, weil Transparenz und das Engagement der Community für unser auf Sicherheit basierendes Produkt von höchster Bedeutung ist“, erklärte Duric damals. Jetzt setzt Wire diesen Weg fort und hat damit begonnen, auch seine Server-Software unter Open-Source-Lizenz zu stellen.

Whatsapp-Alternative Wire am Macbook. (Bild: Wire)

Der Prozess sei für das Unternehmen herausfordernd gewesen, der Code habe gesäubert und einige Komponenten in Hinblick auf die im Frühjahr 2016 eingeführte Ende-zu-Ende-Verschlüsselung entfernt werden müssen. Die ersten Backend-Komponenten sind jetzt bereit für die Veröffentlichung. Die restlichen Teile der Server-Software sollen über die nächsten Monate folgen, wenn das Aufräumen und die Dokumentation beendet sind.

Der Quellcode der Server-Komponenten wird unter der Open-Source-Lizenz AGPL freigegeben und in den kommenden Tagen und Wochen auf Github zum Download zur Verfügung stehen. Derzeit ist dort allerdings noch nicht viel zu finden außer einigen ausgewählten Komponenten sowie einer Roadmap über die weiteren geplanten Schritte in dem Open-Source-Prozess.

Wire: Nutzer sollen eigene Server betreiben können

Wire bietet Nutzern die Möglichkeit, verschlüsselte Nachrichten zu verschicken und Videoanrufe per WebRTC zu führen. Der besondere Schutz der Privatsphäre soll dabei auch durch den Serverstandort in der Schweiz gewährleistet werden. Künftig sollen Nutzer dank der Freigabe des Quellcodes eigene Server betreiben können, die sich auf Wunsch mit den Diensten von Wire verbinden lassen.

Auch interessant in diesem Zusammenhang: Whatsapp-Alternativen – Das können die Messenger von Telegram über Threema bis Wire

via www.heise.de

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