Entwicklung & Design

Von der Bezahlung zur Mailing-Liste: WordPress-Plugin lässt euch Formulare ganz einfach per Drag & Drop bauen

(Grafik: Shutterstock)

Mit WPForms könnt ihr euch auf einfache Art und Weise Formulare für euren WordPress-Blog per Drag & Drop zusammenklicken. Welche Funktionen das kostenpflichtige Plugin hat, verraten wir euch in diesem Artikel.

WordPress-Plugin: WPForms hilft euch bei der Erstellung von Formularen. (Screenshot: WPForms)

WordPress-Plugin: WPForms hilft euch bei der Erstellung von Formularen. (Screenshot: WPForms)

WPForms: Formulare per Drag & Drop direkt in WordPress erstellen

Das Content-Management-System WordPress macht es Nutzern recht einfach, eine eigene Website zu verwalten. Während sich Artikel damit sehr leicht anlegen und pflegen lassen, wird es mit Bordmitteln aber deutlich schwieriger, wenn es um die Erstellung umfangreicher Formulare geht. Genau hier soll das kostenpflichtige WordPress-Plugin WPForms den Seitenbetreibern zur Hilfe eilen.

Das Plugin erlaubt die Erstellung von Formularen per Drag & Drop. Alle benötigten Elemente müssen also lediglich ausgewählt und an die richtige Stelle geschoben werden. Dazu gibt es neben verschiedenen Vorlagen, auch die Möglichkeit, flexible Formulare zu erstellen, die zusätzliche Felder je nach Bedarf einblenden. Alle Formulare, die ihr mit WPForms erstellt, sind responsiv und sollten daher auch auf Tablets und Smartphones eine gute Figur machen.

WordPress-Plugin WPForms: Unterstützungen für Mailing-Anbieter und PayPal

WPForms unterstützt von Haus aus die beiden E-Mail-Marketing-Dienste MailChimp und AWeber. So sollt ihr ohne viel Aufwand Newsletter-Formulare erstellen können. Außerdem könnt ihr dank der PayPal-Unterstützung auch Bezahlformulare anlegen. Sämtliche Eingaben in eure Formulare könnt ihr außerdem direkt aus dem WordPress-Backend abrufen. Darüber hinaus könnt ihr natürlich auch das CSS eurer Formulare anpassen und das Plugin bietet einen integrierten Spam-Schutz.

Ganz billig ist WPForms allerdings nicht. Das Einstiegspaket kostet zwar nur 39 US-Dollar pro Jahr, dann fehlen euch allerdings einige der hier beschriebenen Features und ihr könnt das Plugin nur auf einer Website nutzen. Für 99 US-Dollar pro Jahr könnt ihr WPForms auf bis zu drei Websites verwenden. Ab dem Paket werden auch AWeber und MailChimp unterstützt – PayPal allerdings nicht.

Agenturen, die das Plugin beim Kunden verwenden wollen, greifen vermutlich sowieso zum Pro-Paket für 199 US-Dollar pro Jahr, oder gleich zum Ultimate-Paket, für das ihr einmalig 349 US-Dollar berappen müsst. In beiden Fällen könnt ihr das Plugin mit all seinen Features auf so vielen Websites einsetzen, wie ihr wollt.

Einsteiger sollten in diesem Zusammenhang auch unbedingt unseren Artikel „WordPress: 10 Plugins, die du haben solltest, wenn du startest“ lesen.

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3 Kommentare
grep

Hallo …,

da besagtes Plugin unter der ‚GNU (GPL) general public license version 2.0 and later‘ linzenziert und (u. a.) in PHP realisiert ist, darf der (Source-)Code auch ohne Entrichtung etwaiger Gebühren entsprechend verwandt werden.
Firmen sollten (i. d. R.) derartige Plugins selbst konzipieren resp. den vorgenannten Code ggf. anpassen (können).

Nicht jede Privatperson kann programmieren aber relevante Firmen sollten einen hauseigenen Programmierer beschäftigen – mit (ggf. ledigl. teilweiser Übernahme) des Quellcodes kann betreffender Programmierer sich Zeit und Arbeit sparen.
Also weshalb für etwas bezahlen was kostenfrei verfügbar ist (?!) – der beinhaltete ‚Support‘ ist (m. E.) in diesem Kontext kein statthaftes Argument.

Ciao, Sascha.

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holger1411

Wenn ein Programmiere da ein halben Tag an Arbeit reinsteckt plus ein paar Stunden hier und da um manuell updates einzuspielen ist das schnell wesentlich teurer als 349 USD. Von Sicherheitslücken die man dann selber suchen, finden und stopfen muss ganz zu schweigen. Auch Angestellte Entwickler werden ja bezahlt…normalerweise zumindest.

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grep

Hallo holger1411,

aus diesem Blickwinkel betrachtet stimme ich ihnen bedingt zu; Tatsache aber ist, dass Programmierer (auch – resp. gerade – Freelancer) mehr schlecht als recht bezahlt werden.
Davon abgesehen sollte man sich nicht (zu sehr) von Dritten abhängig machen … ergo selbst ‚entwickeln‘ und ‚Lösungen‘ Dritter (z. B.) als grobe Vorlage (für das eigene Programm) verwenden.
Alles wird heutzutage (aber auch schon damals) kopiert, nachgeahmt, usw. … manchmal dient es auch nur als Denkanstoß … die (Werbe- / Musik- / Film-) Industrie lebt dies bereits vor.

Was (evtl.) Sicherheitslücken (in einem Programm) betrifft sollte man nach dem KISS-Prinzip verfahren – dass beherzigen leider die Leute aus der MS-Ecke eher weniger; ’systemd‘ ein (quasi-aufgezwungener) Init-Dienst ist so ein Negativ-Beispiel … das KISS-Prinzip hat dieser Entwickler scheinbar nicht verstanden … (ein MS-Ideologe der im unixoiden Umfeld wütet) !

Seit dem ist (z. B. auch) Debian ein Ärgernis … und Devuan DIE Rettung.

Ciao, Sascha.

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