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Entwicklung & Design

Workflow-Optimierung für Entwickler: Das Automatisierungs-Tool Prepros im Kurztest

(Bild: Prepros)

Es gibt eine Menge Entwickler-Aufgaben im täglich Workflow, die sich automatisieren lassen – und mit Prepros eine Software, die verspricht, viele davon zu erledigen. Wir haben uns das Tool angeguckt.

Prepros: Nahtlos in den Workflow integriert

Der Alttag jedes Web-Developers besteht schon lange nicht mehr nur aus dem Erstellen von reinen HTML-, CSS- oder JavaScript-Dateien. Meist sind Formate wie LESS, Sass oder Haml gefragt, die in den Workflow integriert werden müssen. Zudem gehört zu jeder guten Entwicklung natürlich auch das Minifizieren und Web-Optimieren von Dateien und Bildern. Viele Schritte und Aufgaben, die uns zusätzlich Arbeit machen, wenn unser Workflow und die benutzten Tools darauf nicht abgestimmt sind.

Das Zauberwort heißt Prepros. Damit steht Entwicklern ein Tool zur Verfügung, das sich nahtlos in ihren bestehenden Workflow integriert und alle lästigen Aufgaben automatisiert. Zusätzlich erhalten sie noch eine Vielzahl an weiteren nützlichen Funktionalitäten.

Prepros: Der Überblick

So sehen die Einstellungen von Prepros aus.
So sehen die Workflow-Einstellungen von Prepros aus.

Prepros kann nicht nur die gängigen HTML-, CSS- oder JavaScript-Abstraktionen im Hintergrund umwandeln und minifizieren, sondern zusätzlich das komplette Projekt beim Speichern auf einem FTP-Server bereitstellen. Sollte beispielsweise ein Abbild des aktuellen Entwicklungstands auf einem externen Server bereitgestellt werden müssen – zum Beispiel für eine Kunden-Preview – stellt das keinen Mehraufwand dar.

Zusätzlich liefert Prepros noch einen BuildIn-Server, der mit einem Klick aktiviert werden kann. Der Server stellt das Projekt im lokalen Netzwerk bereit und kann via QR-Code oder IP direkt aufgerufen werden. Natürlich ist auch eine Live-Reload-Funktionalität integriert, mit der automatisch alle Geräte die Ansicht aktualisieren, sobald das Projekt gespeichert wird. Das ist nicht nur ein netter Effekt, wenn mit zwei Monitoren gearbeitet wird, sondern sehr interessant, wenn mehrere Test-Devices auf das Projekt zeigen.

Alle verbundenen Geräte werden aufgelistet und können mit weinre, einem Remote-Web-Inspektor, inspiziert und debuggt werden. Zusätzlich sind die Benutzereingaben zwischen allen verbundenen Geräten synchronisiert – dazu gehören Eingaben, Scrolling und Klicks.

Übersicht von Prepros.

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Prepros-Fazit: Alles unter einer Haube – einfach und innovativ

Natürlich wird auch mit Prepros das Rad nicht neu erfunden. Mit Tools wie Smaller konnten diese Funktionalitäten teilweise auch erreicht werden. Was Prepros aber ganz speziell zu meinem Favoriten macht, ist, dass wirklich alles unter eine Haube gepackt wird – und das Tool trotzdem einfach und innovativ zu bedienen ist.

Prepros ist für Mac und Windows für 29 US-Dollar verfügbar und somit ein Rundum-sorglos-Paket, das ständig weiterentwickelt wird.

Welche Tools nutzt ihr, um euren Web-Developer-Workflow zu verbessern?

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Eine Reaktion
Michael

Ich nutze Prepros seit einiger Zeit parallel zu Codekit, da ich ein ursprünglich auf dem Mac mit Codekit begonnes Projekt vor Ort beim Kunden dann auf (dessen) Windows Maschine weiterentwickeln sollte. Da das Projekt mit .kit includes arbeitet und Prepros das auch gut unterstützt. Ich hatte damals keine Lust extra ein Middleman-Setup zu starten und bei der Migration wollte ich statt einem grunt.js setup eben mal Prepros probieren.

Mein Prepros-Fazit:
1. Funktioniert sehr gut, ist "plattformübergreifend" (Codekit nicht)
2. Muss zur Installation (und Start?) unbedingt "nach Hause telefonieren", was in einem besonderen Falle hinter der Firmen-Firewall schlicht unmöglich war, ich konnte Propros deswegen dort leider nicht in Betrieb nehmen. Das bertrifft natürlich die meisten eher nicht, soll also das ansonsten großartige Tool jetzt nicht abwerten (und, daran wird offenbar auch gearbeitet).
3. Codekit ist in jedem Falle viel schneller - ich glaube, Codekit ist natives C, und Prepros "nur" ein grunt-setup mit GUI drüber, not sure.

Aber, Sachen mit dem einen Tool anfangen und dann auf's andere portieren ist relativ schmerzfrei, von daher... beides gut. Für Mac-Frontendler würde ich aber klar Codekit bevorzugt empfehlen. Auf Windows ist's toll, dass es das gibt, und es ist auch wirklich gut.

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