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Steve Wozniak: „Bitcoin ist besser als Gold und der Dollar”

Steve Wozniak. (Foto: dpa)

Apple-Mitgründer Steve „Woz“ Wozniak hat sich positiv zur Kryptowährung Bitcoin geäußert. Diese sei besser als Gold und der US-Dollar, sagte Wozniak bei einer Konferenz.

Wozniak findet Bitcoin besser als Gold und den Dollar

Steve „Woz” Wozniak hält mit seiner Meinung selten hinter dem Berg. Meist äußert sich der Apple-Mitgründer zu neuen Entwicklungen in dem Konzern aus Cupertino – zuletzt etwa ließ er wissen, dass das iPhone X das erste iPhone sei, das er sich nicht sofort zulege. Auf der Konferenz „Money 20/20“ in Las Vegas, auf der über die Zukunft des Geldes und Finanztechnologien diskutiert wird, brach Wozniak eine Lanze für die Kryptowährung Bitcoin.

Bitcoin: für Steve Wozniak besser als Gold und Papiergeld. (Foto: Shutterstock)

Der Bitcoin sei besser als Gold und der US-Dollar, sagte Wozniak laut einem Bericht von Bitnews Today. Anders als Gold, das geschürft und geschürft werden könne, gebe es nur eine begrenzte Anzahl an Bitcoins. Und selbst wenn die Menge an Gold ebenfalls begrenzt sei, so beruhe der Bitcoin doch auf nicht veränderbaren mathematischen Grundlagen und sei reguliert. Sogenanntes Fiatgeld dagegen, wie der US-Dollar oder der Euro, könne von Bankern einfach nachgedruckt werden. Mit Bitcoins, so Wozniak, sei das nicht möglich.

Ähnlich hatte schon McAfee-Gründer John McAfee in den vergangenen Monaten argumentiert. McAfee hatte Mitte Oktober zudem den verbalen Angriff von JP-Morgen-Chef Jamie Dimon pariert, der Bitcoin zuvor als „Betrug“ bezeichnet hatte. McAfee sagte gegenüber dem US-Medium TheStreet, er würde stattdessen eher den US-Dollar als Betrug bezeichnen. Schließlich koste es rund 1.000 US-Dollar, um einen Bitcoin zu schürfen, der US-Dollar koste dagegen nur das Papier, auf dem er gedruckt werde.

Bitcoin, Blockchain, ICOs: Kritik versus Anerkennung

Staatschefs und Banker hätten die größte Angst vor Kryptowährungen wie Bitcoin, argumentierte McAfee. Während manche Länder wie China den Handel mit Bitcoin ganz verbieten oder zumindest erschweren, erwägen andere Länder wie Australien oder Estland die Einführung einer Kryptowährung als offizielle Währung. Viel stärker in der Kritik stehen derzeit die sogenannten Initial Coin Offerings (ICOs). Die Blockchain-Technologie, auf der Bitcoin und Co. aufbauen, erfreut sich dagegen auch in der Wirtschaft allgemeiner Anerkennung.

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Ein Kommentar
Heiko Mettelsiefen
Heiko Mettelsiefen

Wer sich mit Kryptowährungen auseinandersetzt, z.B. über http://warzz.de/, erkennt das Potential. In ideologischer, als auch technologischer Hinsicht.

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