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WPA3 soll WLAN-Hotspots sicherer machen

WPA3. (Foto: Shutterstock)

Die Wi-Fi Alliance hat den Sicherheitsstandard WPA3 für WLAN-Hotspots angekündigt. Die neue Spezifikation mit individueller Verschlüsselung soll noch dieses Jahr erscheinen.

WPA3: Neuer Sicherheitsstandard für WLAN-Hotspots kommt 2018

Im Herbst 2016 hatte die Entdeckung einer schweren Sicherheitslücke im WPA2-Protkoll für Aufregung gesorgt. Das Krack genannte Sicherheitsleck soll es Angreifern ermöglichen, bei per WLAN übertragenen Daten die Verschlüsselung auszuhebeln und den Datenverkehr mitzulesen. Diese Lücke soll der neue Sicherheitsstandard WPA3 schließen, den die Wi-Fi Alliance für dieses Jahr angekündigt hat.

WLAN-Hotspots sollen dank WPA3 sicherer werden. (Foto: Shutterstock)

Das sofortige Aus für WPA2 bedeutet das aber nicht, wie die Wi-Fi Alliance, zu der Firmen wie Apple, IBM, HP, Intel und Microsoft gehören, in einem Blogeintrag mitteilt. Das Sicherheitsprotokoll, das derzeit Milliarden von W-Fi-Geräten schützen soll, werde auf absehbare Zeit in entsprechend zertifizierten Geräten noch installiert werden. Allerdings soll der Standard weiterentwickelt und verbessert werden.

So werde die Wi-Fi Alliance eine Reihe von Features bringen, mit denen die Sicherheitskonfiguration für Nutzer und Serviceprovider einfacher werden soll. Mit WPA3 soll der Schutz des Datenverkehrs etwa auch dann gewährleistet werden, wenn die Nutzer keine extrem komplizierten Passwörter zur Verschlüsselung nutzen. Die Konfigurierung soll insbesondere bei Geräten mit einem nicht vollständigen oder gar nicht vorhandenen Bildschirminterface vereinfacht werden.

WPA3 soll Nutzerdaten im WLAN mit individueller Verschlüsselung sichern

Ein weiteres Feature des neuen Sicherheitsprotokolls ist die sogenannte individuelle Datenverschlüsselung, dank der potenzielle Hacker mit abgefangenen Daten nicht mehr viel anfangen können, wie ZDNet.de berichtet. Besonders wichtig bei der Nutzung an öffentlichen Hotspots, etwa auf Flughäfen oder in Cafés. Auch gegen Brute-Force- oder Lexical-Attacken sollen WLAN-Nutzer dank WPA3 besser geschützt sein. Für Regierungsorganisationen oder die Industrie stellt WPA3 eine 192-bit-Suite zur Verfügung, mit der die Sicherheit der kabellosen Netzverbindungen verbessert werden soll.

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