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Wurde ich geblockt? So findest du es heraus

(Foto: Shutterstock)

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In den sozialen Netzwerken ist es ein beliebtes Mittel, um störende Personen aus seinem Sichtfeld zu entfernen. Doch wie merkt man eigentlich ob man selbst schonmal geblockt wurde?

Jemanden zu blocken fällt oft gar nicht schwer, handelt es sich doch oft um die nervige Schwiegermutter, den penetranten Ex-Liebhaber oder ausdauernde Unbekannte, die einem wöchentlich schreiben. Diese oder ähnliche Erfahrungen haben die meisten von uns wohl schon einmal gemacht.

Doch auf der anderen Seite der Medaille waren wohl die Wenigsten. Sie behaupten es jedenfalls, da sie teilweise gar nicht mitbekommen haben werden, dass sie geblockt wurden. Wir zeigen euch, wie ihr bei Facebook, Instagram und Co. mit ein paar simplen Moves herausfinden könnt, ob ihr bei anderen auf der schwarzen Liste steht.

Facebook

Gerade, wer seit Jahren bei Facebook aktiv ist, wird eine hohe Anzahl an sogenannten Freunden haben. Dazu zählen ehemalige Arbeitskollegen genauso wie Urlaubsbekanntschaften oder Klassenkameraden aus dem ersten Halbjahr der achten Klasse deiner örtlichen Gesamtschule. Mit den meisten davon hast du dich vermutlich auch seit Jahren nicht ausgetauscht und sie gammeln als Karteileichen in deiner Freundesliste so vor sich hin. Wenn eine dieser Personen dich, aus welchen Gründen auch immer, blockiert hat, wirst du es wohl nicht mitbekommen haben. Doch wenn es eine Person ist, die dir näher steht, kannst du durch folgende Schritte herausfinden, ob du blockiert wurdest.

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1. Die Suche

Der erste Schritt ist die Namenssuche. Solltest du hier die gewünschte Person nicht finden, kann das ein Indiz dafür sein, dass du von der Person blockiert wurdest. Andererseits kann die Person auch einfach ihren Namen geändert haben und du findest sie deshalb nicht.

2. Der Chatverlauf

Chatverläufe bleiben auch erhalten, wenn eine Person dich blockiert hat. Allerdings kannst du auf Nachrichten nicht mehr antworten. Außerdem ist es nicht mehr möglich, auf den Namen des Chatpartners zu klicken, um auf sein Profil zu gelangen. All das kann allerdings auch der Fall sein, wenn die Person sich von Facebook abgemeldet und das Profil gelöscht hat.

3. Dritte

Die einfachste und somit auch sicherste Option, um die ersten beiden Punkte ausschließen zu können, ist jemanden mit einem eigenen Account auf die Suche nach der Zielperson zu schicken. Kann so die Person gefunden werden, existiert ihr Account noch und es ist sehr wahrscheinlich, dass du blockiert wurdest.

Instagram

Bei Instagram sind viele Personen deutlich anonymer unterwegs als bei Facebook. Wer über ein öffentliches Profil verfügt, dem kann von allem und jedem gefolgt werden – ganz ohne Zustimmung. Andersherum kannst du den Leuten, die ihr Profil ebenfalls öffentlich haben, genauso einfach folgen. Das macht es ein bisschen komplizierter herauszufinden, ob dich jemand blockiert hat. Aber es gibt Anzeichen dafür.

1. Die Suche

Auch wenn du von jemandem blockiert wurdest, kannst du denjenigen noch immer über die Suche finden. Einsehen kannst du aber weder die Anzahl der Beiträge, noch die Abonnenten oder die Abonniert-Liste. Das kann allerdings auch passieren, wenn die Person ihren Account deaktiviert aber nicht gelöscht hat.

2. Die Desktop-Suche

Die Desktops-Suche kann da ein wenig Abhilfe schaffen. Kann das Profil unangemeldet auf Instagram.com gefunden werden, wurdest du ziemlich sicher blockiert. Allerdings funktioniert das nur, wenn das Profil ein öffentliches ist.

3. Die Abonniert-Liste

Hast du jemanden abonniert und das Gefühl, dass diese Person dich blockiert hat? Guck einfach in deine eigene Abonniert-Liste. Kannst du die Person hier nicht finden, kann das ein Zeichen sein, dass sie dich blockiert hat.

Whatsapp

Whatsapp ist im Vergleich zu den beiden anderen Plattformen wohl der persönlichste Kommunikationskanal, immerhin hast du hier irgendwann mal deine Telefonnummer preisgegeben. Aus verschiedensten Gründen kann es aber mit bestimmten Personen zum Bruch kommen und sie blockieren dich ohne Vorwarnung. Zu sehen ist das an mehreren Anzeichen. Treffen mehrere davon zu, wurdest du sehr wahrscheinlich blockiert.

1. Der Status

Unter dem Namen wird bei den meisten Kontakten „zuletzt online“ oder „online“ angezeigt. Bei Personen, die dich blockiert haben, ist das nicht der Fall. Allerdings kann man diese Option auch einfach abschalten, wenn man nicht möchte, dass der gegenüber sieht, wann man zuletzt am Handy war.

2. Das Profilbild

Wirst du blockiert, ändert sich das Profilbild der Person auch nicht mehr, selbst wenn ein neues hochgeladen wird. Oftmals ist auch gar kein Bild mehr zu sehen. Ein klares Zeichen, dass du blockiert wurdest.

3. Die Nachrichten

Du kannst einer Person, die dich blockiert hat, nach wie vor Nachrichten schreiben, nur kommen diese einfach nicht an. Deutlich zu erkennen am fehlenden zweiten Häkchen an der gesendeten Nachricht.

Zu hundert Prozent sicher gehen, ob man blockiert wurde, kann man also nicht immer, aber es gibt einige offensichtliche Beweise dafür, dass es so sein könnte. Damit ihr euch sicher sein könnt, dass ihr nicht blockiert wurdet, hilft ein einziger vielversprechender Tipp. Seid einfach immer nett zu eurem Gegenüber, dann hat auch niemand einen Grund dazu euch zu blockieren.

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Ein Kommentar
Tobias Claren
Tobias Claren

Ich kann bei Twitter zwar nicht mehr den @Namen in einer Liste von Vorschlägen sehen, aber was passiert wenn Ich einfach den Namen aus dem Gedächtnis in einen Tweet packe?
Bekommt die Person dass dann nicht mit, aber wenn alle anderen seinen Namen suchen sehen Sie den Tweet?

Wenn mich wieder so ein Psycho blockt (ja, auch grundlos, darunter auch eine Berlin/Harvard-Professorin die wissenschaftliche Fakten zur Vererbung des IQ scheinbar ihren Safe-Space störend empfand), antworte Ich dennoch auf den letzten Kommentar dieser Person.
Zuerst öffne Ich den im anderen Browser ohne eingeloggt zu sein.
Dann kopiere ich den Link, setze @Nutzername in eine Antwort an einen Tweet von mir (auf den die Person antwortete), oder eines anderen Nutzer in der Nähe, danach den Link zum Kommentar auf den ich antworte, und dann meine Antwort.
Mag sein dass die Person die mich blockt es nicht liest, aber alle anderen im Strang.
Daher blockiere ich selbst praktisch niemand, und wenn doch (weiß gar nicht, ob ich jemand blockiere), dann ohne die Option seine Tweets nicht mehr zu sehen. Warum soll ich mich da selbst „blockieren“, ich will ja noch wissen was die Person evtl. über mich schreibt.

Hier ein Beispiel:
https://twitter.com/Tobias_Claren/status/1331711644582469632?s=20

Sachliche Tweets, und ganz schnell wird die Person aggressiv.
Ich schrieb man könnte auf YouTube auch mal auf der Straße gefilmte Talkshow mit Klappstühlöen vor dem Kölner Dom etc. machen. Mal was anderes. Kastenanhänger mit Mofa gezogen (ein gedrosselter Roller darf Anhänger ziehen und kommt rechtlich leichter an solche Orte als ein Auto).
Da faselt der von den hoehn Kosten von hunderten bis tausenden Euro Kosten.
Obwohl Ich Klappstühle, Mofa, einfache Videokamera oder Smartphone etc. erwähnte.
Also noch ein freundlicher Hinweis dass er es evtl. missverstanden hat.
Uh-oh, dass mögen Narzissten etc. gar nicht.
Ich hatte ein Beispiel genannt. Paranormal Activity. Kosten 15.000 Dollar, Erlös nach 5 Wochenenden über 100Mio Dollar.
Da faselt der wirr und zusammenhanglos sinngemäß dass wäre eine „Hollywood-Bullshit-Produktion“, und wenn Ich nur 1% davon glauben würde… DAS sind Beispiele dafür, dass miese Arbeit und buckeln/kuschen vor dem Chef ohne die Meinung sagen zu können Menschen kaputt macht!

Antworten

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