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WYSIWYG-Editor und mehr: Ghost 2.0 kommt mit neuen Funktionen

Ghost 2.0 ist da. (Grafik: Ghost Foundation)

Ghost 2.0 verfügt über einen neuen WYSIWYG-Editor. Wir verraten euch, was der kann und mit welchen anderen Neuerungen das Node.js-basierte CMS aufwartet.

Mit Version 2.0 bringt das Content-Management-System (CMS) Ghost erstmals einen visuellen Editor mit. Bei der Formatierung von Texten seid ihr also nicht mehr länger auf die Beschreibungssprache Markdown angewiesen, sondern könnt einfach Textstellen markieren und die gewünschten Formatierungseigenschaften aus einem Menü auswählen. Markdown wird aber nach wie vor unterstützt.

Ebenfalls neu in Ghost 2.0 sind die sogenannten dynamischen Karten. Darüber lassen sich neben Bildelementen und HTML-Codes auch Youtube-Videos, Tweets, der Soundcloud-Player und andere Inhalte großer Plattformen direkt in einen Blogbeitrag integrieren. Auch der alte Markdown-Editor ist als Karte hinterlegt und kann so in jeden Beitrag eingefügt werden.

Ghost 2.0: Editor lässt sich erweitern

Der neue WYSIWYG-Editor basiert auf dem quelloffenen Mobiledoc-Kit. Das basiert auf einem JSON-basierten Dokumentenspeicherformat und kann Inhalte in Formaten wie HTML, RSS, AMP oder News-ML ausgeben. Mittelfristig sollen Ghost-Nutzer auch eigene Karten entwickeln und so den Funktionsumfang des Editors jederzeit erweitern können.

Das CMS Ghost 2.0 verfügt über einen WYSIWYG-Editor. (Screenshot: Ghost Foundation)

Das CMS Ghost 2.0 verfügt über einen WYSIWYG-Editor. (Screenshot: Ghost Foundation)

Ghost 2.0 bietet außerdem auch Unterstützung für mehrsprachige Blogs an. Die Funktion ist nach Angaben der Macher des Open-Source-CMS SEO-freundlich umgesetzt worden. Darüber hinaus löst sich das CMS von der rigiden Blog-Struktur. Damit soll Ghost auch komplexeren Projekten genügen, bei denen nicht alle Beiträge auf einer einzigen Übersichtsseite zusammenlaufen sollen. Nutzer können außerdem auch die Verzeichnisstrukturen jetzt selbst festlegen.

Ghost: Das steckt hinter dem Open-Source-CMS

Die Entwicklung von Ghost wurde ursprünglich über eine Crowdfunding-Kampagne finanziert. Nachdem darüber fast 200.000 britische Pfund zusammenkamen, erschien die erste öffentliche Software-Version im Oktober 2013. Ghost basiert auf Node.js und steht unter der freien MIT-Lizenz. Das Projekt finanziert sich über eine gehostete Variante des CMS. Die kostet, je nach Traffic-Erwartung und anderen Bedürfnissen, zwischen 29 und 199 US-Dollar pro Monat.

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