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Xing und Linkedin: Was ein gutes Profilbild wirklich ausmacht

Xing und Linkedin: Das richtige Profilbild öffnet viele Türen. (Foto: Shutterstock- Nattaphong limkonklap)

Zu einem guten Auftritt in einem Karriere-Netzwerk gehört auch ein professionelles Profilbild. Eine Expertin verrät, worauf es ankommt.

Karriere-Netzwerke wie Xing und Linkedin haben schon manch einem Nutzer ein unerwartetes Jobangebot beschert. Wem das noch nicht passiert ist, könnte verschiedene Fehler begannen haben. Ein nicht besonders aussagekräftiges Profil gehört genauso dazu wie ein unprofessionelles Foto. „Es gibt einige No-Gos“, sagt die US-amerikanische Karriereberaterin Alison Doyle und spricht auf dem Portal The Balance Careers über letzteres. Jobsuchende sollten sich ihrer Meinung nach darüber im Klaren sein, dass das Porträt das erste sei, das anderen Nutzern auf dem Profil auffalle. Deswegen rät sie, ein paar Regeln einzuhalten.

Xing und Linkedin: Profilbild sollte Professionalität ausstrahlen

Egal, ob Xing- oder Linkedin-Profilbild: Ein warmes, freundliches Lächeln macht dich zugänglich. (Screenshot: Xing / t3n)

So gibt Alison Doyle ihren Bewerbern immer den Ratschlag, das Profilbild auf Xing oder Linkedin nach einigen klaren Kriterien zu entwickeln. Zu allererst plädiert sie dafür, es am besten immer von einem professionellen Fotografen machen zu lassen. Das könne durchaus auch ein Freund oder Bekannter sein. Ein Foto müsse nicht teuer sein, gibt sie zu verstehen, jedoch wisse ein Profi, Personen zum einen perfekt in Szene zu setzen und zum anderen den richtigen Ausschnitt zu wählen. Außerdem, so die Expertin, sollten Jobsuchende auf Bildern immer lächeln. „Ein warmes, freundliches Lächeln macht dich zugänglich“, schreibt Doyle.

„Ein warmes, freundliches Lächeln macht dich zugänglich.“

Sie benennt auch absolute No-Gos beim Profilbild. Bewerber sollten beispielsweise kein Ganzkörperbild wählen. Der Kopf wirke kleiner und niemand sei in der Lage, die porträtierte Person zu erkennen. Kleider machen zudem Leute, so die Expertin. Schulterfreie Tops und alles, „was irgendwie nackt aussieht“, seien tabu. Einiges von dem, was Alison Doyle sagt, ist jedoch auch branchenabhängig. Tipps, dass Jobsuchende etwa keine bunten Muster tragen dürfen, sollten nicht als Naturgesetz verstanden werden. Wer in der Internetwirtschaft arbeitet, kann sicher mutiger sein als jemand in der Versicherungsbranche.

Andere Tipps sind jedoch nicht verhandelbar und machen auf ganz typische Fehler aufmerksam. Egal, wie gut man darauf aussehe, so die Expertin, niemand sollte beispielsweise ein veraltetes Profilbild wählen. Schließlich soll der Gesprächspartner die Person auch wiedererkennen, wenn sie zum Vorstellungsgespräch eingeladen wird. Wer vor Jahren Fotos für den Personalausweis machen lassen hat und glaubt, dass sie für ein Karriere-Netzwerk geeignet sind, liegt insofern daneben. Die Mimik, der Ausschnitt und im Zweifel auch das Aufnahmedatum sprechen klar gegen alles, zu dem Experten raten würden.

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Jobsuche: Die kostenlose Truffls-App für iOS und Android ist ein Tinder für Bewerber. Wer auf der Suche nach einem interessanten Job ist und fündig wird, swipt einfach nach rechts und schickt einen Lebenslauf ab. Antwortet das Unternehmen, kommt es zum Match. (Grafik: t3n / dunnnk)

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Eine Reaktion
Bernd Braun

Das Foto von Xing zeigt wie man es nicht machen soll. Es hat zwar ein angedeutetes Lächeln, aber die Person demonstriert mit Ihrer Körperhaltung, dass das Profil Sie nicht interessiert, obwohl es ihr eigenes ist. Sie schaut mit den Oberkörper aus dem Xing Profil heraus. Das sollte man nie machen!

Antworten

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