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Yahoo: Alle 3 Milliarden Konten waren vom Megahack 2013 betroffen

(Foto: dpa)

Neue Hiobsbotschaft von Yahoo: Nicht eine Milliarde, sondern alle Nutzerkonten waren von dem Datendiebstahl vor vier Jahren betroffen. 

Eine Untersuchung hat neue Erkenntnisse zum Megahack bei Yahoo hervorgebracht: Alle drei Milliarden Nutzer sollen von dem Datendiebstahl im August 2013 betroffen gewesen sein. Dazu zählen nicht nur E-Mail-Konten auf der Website, sondern auch Accounts von anderen Services des Unternehmens wie Flickr. Das teilte der zu Verizon gehörende Dienst am Dienstag mit. Ursprünglich war er von einer Milliarde betroffener Konten ausgegangen. Bei dem Hack sollen Namen, E-Mail-Adressen, Telefonnummern, Geburtsdaten, Passwörter sowie teilweise Sicherheitsfragen und -antworten entwendet worden sein, wie Techcrunch schreibt.

Yahoo arbeitet eng mit Behörden zusammen

Wer ein Konto bei Yahoo oder den Tochterunternehmen besitzt, erhält auf einer speziell für den Hack eingerichteten Seite weitere Informationen. Yahoo will zudem E-Mails an die bisher noch nicht benachrichtigten Nutzer schicken. Die Untersuchung zeige, dass die gestohlenen Kontodaten keine Kennwörter in Klartext, Kreditkarten oder Bankkonten enthielten, heißt es in der Mitteilung. Das Unternehmen arbeite weiterhin eng mit den Strafverfolgungsbehörden zusammen.

„Wir arbeiten proaktiv daran, die Sicherheit unserer Nutzer zu gewährleisten.“ 

Schon 2016 hatte Yahoo eine Milliarde Nutzer aufgefordert, ihre Passwörter und nicht verschlüsselte Sicherheitsfragen sowie -antworten zu ändern. Auch auf der Website hatte der Internetpionier einen entsprechenden Hinweis platziert. „Wir arbeiten proaktiv daran, die Sicherheit unserer Nutzer und Netzwerke [...] zu gewährleisten“, lässt sich Chandra McMahon, Chief Information Security Officer von Verizon, in der Mitteilung zitieren.

Cyberattacken reduzierten Kaufpreis von Yahoo

Nach dem Hack 2013 gab es 2014 noch einen weiteren Angriff auf Yahoo, bei dem 500 Millionen Daten entwendet wurden. Die Cyberattacken schadeten dem Unternehmen massiv – auch wegen der zweifelhaften Aufklärung. Sie zählen zu den größten Hacks, die je auf Konzerne verübt wurden. Das Unternehmen, das schon länger in der Krise steckte, merkte den Imageverlust auch beim Verkauf: Zwar wurde es im Februar wie geplant von Verizon übernommen. Allerdings zahlte der Konzern deutlich weniger für die Übernahme als ursprünglich anvisiert.

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