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Yo ist zurück und zeigt es Facebook – mit Stories ohne jeden Inhalt

Die einst umjubelte „Yo“-App meldet sich zurück und nimmt mit einer neuen Stories-Funktion vor allem Facebook und Instagram aufs Korn. Was das neue Feature alles (nicht) kann.

Die App „Yo“ fand anfangs vor allem Spott und Hohn. Wenige Wochen später hatte sie bereits über eine Millionen Nutzer und erhielt eine Million US-Dollar an Risikokapital. Das ist gut drei Jahre her. Danach war es lange Zeit still um die bekannte App ohne nennenswerte Funktion – bis jetzt. Kurz vor dem 1. April melden sich die Entwickler mit einem neuen Feature zurück: Yo Stories.

Quelle: medium.com/@YoAppStatus

Yo Stories: Altes Prinzip, neues Feature

Die Yo-App öffnen, per Klick eine Story erstellen und einfach mal den Kollegen, Freunden und der Familie zeigen, was den Tag über so passiert ist. Dieses Mal jedoch ohne kunstvoll verzierte Selfies, Hundegesichter und abgehackte Videosequenzen –  alles lässt sich mit einem einfachen „Yo“ und einem Zeitstempel ausdrücken.

“The best thing about Yo Stories is that they have absolutely no content.” — Amy

Quelle: medium.com/@YoAppStatus

Das ganze Prinzip kommt dir irgendwie bekannt vor? Gut erkannt. Yo Stories darf als Seitenhieb auf das zuletzt auch bei Facebook und Instagram veröffentlichte Stories-Feature verstanden werden. In den Stories können Freunden mit Videos und Fotos persönliche Geschichten erzählt werden, die nach 24 Stunden automatisch verschwinden. Ursprünglich hatte Snapchat eine solche Funktion erdacht und verbuchte damit große Erfolge. Seitdem wird die Idee mehr oder weniger schamlos auch von anderen Diensten übernommen.

Wann bekomme ich die Yo Stories?

Auf Medium gibt Yo an, dass das Feature erst noch getestet und dann später ein weltweites Rollout folgen soll. Ob das jedoch tatsächlich passiert, ist noch unklar. Vor drei Jahren entstand die App schließlich auch erst aus einem Aprilscherz.

Yo.
Yo.
Preis: Kostenlos
Yo
Yo
Entwickler: Life Before Us LLC
Preis: Kostenlos

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