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News

Youtube investiert 25 Millionen Dollar in den Kampf gegen Fake-News und Verschwörungstheorien

Youtube will Videos mit externen Links versehen. (Foto: Michal Ludwiczak / Shutterstock.com)

Mit weiterführenden Links will Youtube Fake-News und Verschwörungstheorien Einhalt gebieten. Außerdem investiert die Google-Tochter 25 Millionen US-Dollar in journalistische Projekte.

Schon im März 2018 hatte Youtube-CEO Susan Wojcicki Maßnahmen gegen die Verbreitung von Fake-News und Verschwörungstheorien angekündigt. Jetzt hat die Google-Tochter Details dieser Pläne vorgelegt: Bei Videos zu aktuellen nachrichtlichen Ereignissen wird Youtube zukünftig Links zu News-Artikeln passend zum dem Thema einblenden. Außerdem soll ein Hinweis Nutzer darüber informieren, dass die Ereignisse derzeit stattfinden und sich die Faktenlage noch verändern kann.

Videos wiederum, die Verschwörungstheorien verbreiten, sollen mit Links zu Wikipedia und anderen Informationsquellen versehen werden. Wer sich also ein Video darüber anschaut, dass die Mondlandung angeblich gefälscht wurde, der bekommt einen Link zum entsprechenden Eintrag bei Wikipedia und kann sich dort dann eingehender mit dem Thema beschäftigen.

Youtube investiert 25 Millionen Dollar in journalistische Projekte

Als zusätzliche Maßnahme zur Verbesserung der Qualität journalistischer Inhalte auf der Videoplattform, wird Youtube 25 Millionen Dollar investieren. Im Rahmen dieser Bemühungen soll eine Arbeitsgruppe aus verschiedenen internationalen Publishern gebildet werden, um neue Produkte für die Plattform zu entwickeln. Zu den ersten Partnern gehören das US-amerikanische Nachrichten-Startup Vox Media, das brasilianische Radionetzwerk Jovem Pan und die indische Wochenmagazin India Today. Später sollen weitere Partner hinzukommen.

Darüber hinaus will Youtube Medienunternehmen aus 20 Märkten mit Geldern unterstützen, um Inhalte für die Plattform zu produzieren und ihre Mitarbeiter entsprechend zu schulen. Außerdem soll der Support für Publisher ausgebaut werden. Über die Youtube-Apps für Smart-TV wird das Unternehmen außerdem zunehmend Inhalte lokaler Nachrichtenanbieter ausspielen. In den USA wird die Funktion bereits getestet.

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