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Weniger Hass, mehr Toleranz: Youtube investiert 5 Millionen Dollar in positiven Content

Youtube rief das „Creators for Change“-Programm 2016 ins Leben. (Bild: Youtube)

Nachdem Youtube wegen etlicher fragwürdiger Videos in die Kritik geraten ist, investiert das Videonetzwerk nun fünf Millionen Dollar in Kreative, die sich für Empathie und Verständigung einsetzen.

Youtube plant in diesem Jahr fünf Millionen Dollar in sein Programm „Creators for Change zu investieren, wie das Netzwerk am Donnerstag ankündigte. Das 2016 gegründete Programm unterstützt 39 internationale Video-Kreatoren, die sich in ihren Videos auf unterschiedliche Weise für Toleranz stark machen. Dazu gehören unter anderem die Satire-Youtuber Datteltäter, der Rapper L-Fresh the Lion und die französische Komikerin Swann Périssé.

Investitionen in ein besseres Image

Youtube ist in der Vergangenheit häufig in die Kritik geraten, der Verbreitung von Hassvideos oder anderen unangemessenen Beiträgen eine Plattform zu bieten – zuletzt durch den Skandal um Youtuber Logan Paul, der ein Video mit der Leiche eines Suizidopfers veröffentlichte. Nachdem sich aufgrund derartiger Skandale einige Werbepartner zurückzogen, verschärfte Youtube seine Werberichtlinien und kündigte an, populäre Inhalte künftig besser zu überwachen. In diesem Zusammenhang ist es nicht überraschend, dass Youtube nun auch seine Investitionen in positiven Content erneuert.

Youtube plant nun, mehr Videokünstler in das Programm „Creators for Change zu integrieren. Außerdem sollen mehr Tools eingeführt und User darüber aufgeklärt werden, wie sie „Veränderungen bewirken und mehr junge Menschen befähigen können, ihre Stimme zu nutzen, um positive, soziale Botschaften zu fördern. In den kommenden Monaten will Youtube die Empfänger der Produktionskostenzuschüsse bekanntgeben, die durch diese Investition von fünf Millionen Dollar bereitgestellt werden können.

2017 entwickelte „Creators for Change gemeinsam mit verschiedenen sozialen Organisationen in Australien, Deutschland, Indonesien, Israel, Spanien, der Türkei, Großbritannien, Frankreich und Belgien verschiedene Projekte für Toleranz und Verständnis, wie zum Beispiel die #NichtEgal-Kampagne. Mit Workshops, Schulprogrammen und anderen Maßnahmen seien bereits mehr als 15.000 junge Menschen an rund 200 Standorten erreicht worden.

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