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Youtube umwirbt die Publisher: Bessere Kontrolle über das Werbeumfeld

Youtube kommt der Werbewirtschaft entgegen. (Foto: pixinoo / Shutterstock)

Youtube will in Zukunft großen Publishern bessere Kontrolle über ihr eigenes Werbeinventar geben. Doch nicht alle Unternehmen fühlen sich mit der Abhängigkeit von Youtube gleichermaßen wohl.

Publisher sollen demnächst mit Hilfe verschiedener Maßnahmen und Kampagnenplanungs-Tools weiterreichende Einstellungsmöglichkeiten und mehr Kontrolle über das Werbeumfeld und das Inventar erhalten – und zwar sowohl auf Youtube selbst als auch beim Abspielen über den Backend-Player auf ihren eigenen Seiten. Das hat das Werbefachmedium Adage von mit den Vorgängen vertrauten Personen erfahren. Außerdem wird Youtube den Player und seine Dienstleistungen kostenlos anbieten.

Das Angebot zielt vor allem darauf ab, mit den Annehmlichkeiten und Aussteuerungsmöglichkeiten, die einige Mitbewerber bieten, mitzuhalten. Namentlich ist das der in den USA weit verbreitete Anbieter Brightcove, der insbesondere im Umfeld von Bewegtbild-Content im Markenumfeld traditionell vieles richtig macht und umfangreiche Aussterungs- und Analysefunktionen bietet. In der Vergangenheit hatte Youtube Beschränkungen bei den Werbeausspielungen im eigenen Video-Player in Bezug auf das einbindbare Inventar gehabt.

Youtube kommt der Werbewirtschaft entgegen

Ein weiterer strittiger Punkt ist die Aufteilung der Werbeeinnahmen, die auf den Seiten der Unternehmen, also nicht bei Youtube selbst, generiert werden. Hier hat Youtube offenbar ebenfalls Pläne, den Websitebetreibern entgegenzukommen und Restplatzvermarktung zu unterstützen.

Youtube ist auf dem besten Weg, das gesamte Bewegtbildgeschäft auch in Hinblick auf die Werbung zu übernehmen. Bislang sind da allerdings noch einige spezialisierte Player, die gerade bei besonders umfeldsensiblen Kunden gutes Geld verdienen. Und diese Kunden sind hinter vorgehaltener Hand oft ebenfalls froh darüber, wenn ihre Abhängigkeit gegenüber dem Konzern nicht noch stärker wird als sie ohnehin schon ist.

Ein Befreiungsschlag für Youtube

Youtube könnte hier zwei Fliegen mit einer Klappe schlagen: einerseits besseren Video-Content von Mainstream-Medienpartnern erhalten und zugleich Marken ein besseres und sichereres Gefühl vermitteln, wenn es um das Werbeumfeld ihrer Kampagnen geht. Auch der Konsumgüterkonzern P&G ist so ein Kunde – Procter & Gamble hatte in der jüngsten Vergangenheit insbesondere sein Werbeengagement bei Youtube heruntergefahren, weil man dort nur sehr begrenzt das Markenumfeld bestimmen konnte.

Für den Google-Konzern Alphabet ist Youtube eine wichtige Cashcow: Youtube wird voraussichtlich in diesem Jahr alleine sieben Milliarden US-Dollar Umsatz über Werbeeinnahmen generieren – mehr als ein Viertel mehr als im Vorjahr.

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