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Zalando plant 6 weitere Outlets – vom Onlinehandel in die Fußgängerzone

Nach Online kommt bald auch mehr Offline bei Zalando – und das in bester Innenstadtlage. (Foto: dpa)

Das Online-Modehändler Zalando hat angekündigt, sechs weitere Geschäfte in Deutschland zu eröffnen. Das ist ein vernünftiger Schritt, um als Marke Präsenz zu zeigen.

Fünf Filialen, neudeutsch Outlet-Stores, betreibt der Online-Modehändler Zalando bereits in Deutschland – und sechs weitere sollen in den nächsten 24 Monaten dazukommen. Zunächst eröffnet das Unternehmen im Frühling und Sommer Outlets in Münster (Königsstraße 60) sowie in Stuttgart (Hirschstraße 26) und Hannover (Große Packhofstraße 4-8). Im Jahr 2020 sollen Mannheim, Ulm und Konstanz hinzukommen.
Auffällig ist, dass alle diese Geschäfte in besten Innenstadtlagen zu finden sind, es sich also (anders als der Begriff der Outlet-Stores suggeriert) eben gerade nicht um Fabrikhallen im Industriegebiet handelt.

Zalando-Outlet als sinnvolle Ergänzung

Der Bedarf an weiteren Outlets entstehe durch das anhaltende Wachstum bei Zalando, erklärt Dorothee Schönfeld, Geschäftsführerin der Zalando-Outlets. „Wir möchten eine der ersten Adressen für Outlet-Shopping in Deutschland sein. Dafür achten wir neben tollen Store-Designs und motivierten Mitarbeitern selbstverständlich auch auf die Wünsche unserer Kunden.“ Das Unternehmen versteht die Geschäfte als strategisch sinnvolle Ergänzung zur Online-Plattform. Man verkaufe dort beispielsweise Ware, die nicht mehr in allen Größen verfügbar sei und sich deswegen nicht mehr für den Vertrieb über die Online-Plattform eigne. Das ist verwunderlich – gibt es doch auch hier immer mal wieder Stücke, die nur noch in einzelnen Größen angeboten werden.

Auf jeden Fall werden die Ladengeschäfte dazu beitragen, dass die Marke Zalando auch bei Kundensegmenten bekannter wird, die weniger E-Commerce-affin sind oder gerade bei Bekleidung nicht auf das vorherige Anprobieren im Laden verzichten wollen. Pro Store, das teilt das Unternehmen bereits mit, sollen 55 bis 60 Mitarbeiter eingestellt werden. Ob weitere Stores im Ausland entstehen werden, ist unklar – es würde aber zur Strategie passen und laut Zalando gibt es hierfür bereits eine Nachfrage seitens der Kunden.

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