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Zalando pfeift auf Gewinnsteigerung – und setzt voll auf Wachstum

Die Zalando-Macher: Rubin Ritter, David Schneider und Robert Gentz. (Foto: Zalando)

Zalando hat seinen Geschäftsbericht für 2017 veröffentlicht und auch seine Pläne für dieses Jahr offengelegt. Die Gewinnmaximierung steht dabei nicht im Vordergrund.

Der Mode-Onlinehändler Zalando konzentriert sich auch im laufenden Geschäftsjahr auf Wachstum und rechnet nicht mit steigender Profitabilität. Die Investitionen sollen weiter hochgehalten werden. So erwartet der Konzern eine Marge auf Basis des bereinigten Gewinns vor Zinsen und Steuern (Ebit) von vier bis fünf Prozent – nach 4,8 Prozent im Vorjahr, wie das Unternehmen am Donnerstag in Berlin mitteilte. Das bereinigte Ebit soll demnach bei 220 bis 270 Millionen Euro liegen – nach 215 Millionen in 2017.

Zalando geht nicht von steigenden Margen aus

Bereits bei der Veröffentlichung vorläufiger Zahlen Mitte Januar hatte Vorstandsmitglied Rubin Ritter im Gespräch mit der Deutschen Presse-Agentur angekündigt, nicht von steigenden Margen auszugehen und sich lieber auf starkes Wachstum und den Ausbau des Marktanteils konzentrieren zu wollen.

Für 2018 strebt Zalando erneut eine Wachstumsrate beim Umsatz von 20 bis 25 Prozent an, was in der Mitte der Spanne ein zusätzliches Geschäft von rund einer Milliarde Euro bedeuten würde. 2017 erzielt Zalando wie bereits bekannt ein Umsatzplus von 23 Prozent auf knapp 4,5 Milliarden Euro.

Investitionen in Logistik und Automatisierung

Dabei investierte Zalando 243,9 Millionen Euro überwiegend in die eigene Logistikinfrastruktur, einschließlich Automatisierung und in die eigene Entwicklung von Software. Das drückte auch auf den Nettogewinn, der von 121 auf knapp 102 Millionen Euro sank. Die Investitionen will Zalando im laufenden Jahr weiter hochfahren. Ohne Unternehmenszukäufe will der Onlinehändler, der sich mehr und mehr zur Plattform wandelt, 350 Millionen Euro ausgeben. dpa/dhr

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