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Ego Mover: ZF Friedrichshafen und Startup punkten auf der CES mit elektrischem Kleinbus

(Foto: dpa)

Tüftler aus Aachen haben mit den vollelektrischen Kleintransporter Streetscooter bereits vor Jahren Akzente gesetzt. Nun soll ein vollelektrischer Kleinbus ebenfalls aus dem Umfeld der RWTH Aachen dabei helfen, die Städte von Verkehrsmassen befreien.

Ein vollelektrischer Kleinbus aus Deutschland hat auf der Elektronikmesse CES in Las Vegas für Aufsehen gesorgt. Der Ego Mover wurde in einem Gemeinschaftsunternehmen des Technologiekonzerns ZF Friedrichshafen und dem Aachener Startup Ego Mobile entwickelt. Die wesentlichen Technologie-Komponenten stammen dabei von ZF.

Das Aachener Startup Ego Mobile wurde 2015 von Professor Günther Schuh als Hersteller von Elektrofahrzeugen gegründet. Der Wissenschaftler der RWTH Aachen hatte zuvor bereits den vollelektrischen Kleintransporter Streetscooter mit auf den Weg gebracht. Das Fahrzeug wird inzwischen von einer Tochtergesellschaft der Deutschen Post produziert.

Kleinbus in Größe einer Limousine

Im Ego Mover können 15 Personen mitfahren (zehn Sitz- und fünf Stehplätze). Gleichzeitig nimmt der Kleinbus nicht mehr Platz als eine große Limousine ein. „Dadurch ist er wendig und findet überall in der Stadt seinen Weg“, erklärte das Unternehmen. Der Kleinbus beherrscht Stufe 4 auf dem Weg zum autonomen Fahren. In diesem Level führen die technischen Systeme alle Fahraufgaben selbsttätig durch, der Bus kann auch längere Strecken ohne Eingriff zurücklegen. Bei einem möglichen Ausbau auf Level 5 (komplett autonomes Fahren) könnten Fahrersitz und Lenkrad auch verschwinden.

Auf der CES kündigten ZF Friedrichshafen und Ego eine Kooperation mit dem französischen Konzern Transdev an, einem der führenden internationalen Mobilitätsanbietern mit täglich elf Millionen Kunden. Transdev gehört zu den ersten Käufern des Ego Mover. Eine erste Vorserie soll im Mai gebaut werden. Die Serienproduktion soll in zwei Jahren in Aachen anlaufen. dpa

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